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Pirelli stellt den Einheitsreifen ab 2008

Die FIA gab dem italienischen Reifenkonzern Pirelli den Zuschlag für die Erstellung des Einheitsreifens ab 2008, BFGoodrich unterlag im Auswahlverfahren.

Michael Noir Trawniczek

Die Oberste Sportbehörde FIA gab am heutigen Dienstag bekannt, dass der Reifenkonzern Pirelli ab 2008, für den Zeitraum von drei Jahren, als alleiniger Reifenausstatter der Rallye-WM auftreten wird.

Pirelli hat somit das Auswahlverfahren gegen Konkurrent BFGoodrich gewonnen, die FIA hat sich für den Kostenvoranschlag der Italiener entschieden.

BFGoodrich rüstet gegenwärtig sämtliche Spitzenteams mit Reifen aus. Lediglich Privatier Gigi Galli und einige andere private Piloten sind zurzeit mit Pirelli-Reifen unterwegs, nachdem auch Subaru, im Vorjahr als einziges Spitzenteam mit Pirelli-Pneus am Start, zu BFGoodrich wechselte.

BFGoodrich ist eine Tochterfirma des französischen Reifenkonzerns Michelin, dieser hat sich Ende 2005, nach einem Verbalkrieg gegen die Sportbehörde, aus der Formel 1 zurückgezogen.

Pirelli-Motortsportdirektor Paul Hembery erklärte gegenüber Autosport: "Wir haben uns sehr bemüht, das attraktivste Angebot zu stellen, aber es wäre für uns auch nicht das Ende der Welt gewesen, wenn die Entscheidung nicht zu unseren Gunsten gefallen wäre."

Ab 2008 wird es nur noch einen Reifen für Asphalt geben, der sowohl bei Trockenheit als auch Nässe zum Einsatz kommen wird. Zudem wird das Mousse verboten sein - ein Schaum, der einen beschädigten Reifen von innen her vorübergehend abdichtet, um ohne Reifenwechsel weiterfahren zu können.

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