RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Heißer Dreikampf an der Spitze

Baumschlager führt nach drei Prüfungen 6,1 Sekunden vor Mörtl, 0,9 Sekunden dahinter Wittmann jun., Gaßner hinter Saibel auf 5.

Pünktlich um 14,00 Uhr wurde heute die 31. Auflage der Lavanttal Rallye auf dem Rathausplatz von Wolfsberg gestartet.

Bürgermeister Dr. Gerhard Seifried schickte das aus 126 Teams bestehende Feld auf die Reise. Die Wetterbedingungen hatten sich gegenüber Vormittag etwas verschlechtert. Teilweise regnete es leicht, im Theklagraben schneite es sogar etwas, damit wurde die richtige Wahl der Reifen zum Pokerspiel.

Der Auftakt zur Lavanttal-Rallye hätte spannender nicht sein können, die beiden Erzrivalen Achim Mörtl und Raimund Baumschlager fuhren exakt die selbe Zeit. Einzig Franz Wittmann jun. im Gr.A Mitsubishi konnte das Tempo mitgehen, Hermann Gaßner als Vierter bereits knapp 20 Sekunden zurück.

Auf SP2 hatte dann Baumschlager die Nase knapp vorne, drei Sekunden fuhr er schneller wie Lokalmatador Mörtl, Wittmann jun. weiter in Schlagdistanz, Gaßner wurde von Mario Saibel (Gr.A) überholt.

Auch auf SP3 setzte sich Baumschlager durch, nach drei Prüfungen beträgt sein Vorsprung auf Achim Mörtl 6,1 Sekunden. Franz Wittmann jun. fährt die zweite SP-Zeit und liegt ebenfalls nur sieben Sekunden hinter Baumschlager und 40,9 Sekunden vor Mario Saibel.

Baumschlager war mit den ersten drei Prüfungen zufrieden: „Bis jetzt läuft es gut, wir haben die richtigen Reifen gewählt, wenngleich es auch auf der SP 3 im Theklagraben höllisch rutschig war. Die Rallye ist sehr selektiv.“

Verfolger Mörtl:“ Ich bin es etwas langsamer angegangen, außerdem ist bei mir schon auf der SP 1 der Scheibenwischer ausgefallen, sonst läuft alles bestens.“

Franz Wittmann zu den ersten Prüfungen: „Ich habe zwar mehr Motorleistung als Baumschlager und Mörtl, da es jedoch nass ist, habe ich daraus keinen Vorteil. Außerdem habe ich etwas vorsichtiger begonnen.“

Einigermaßen abgeschlagen der derzeit Führende in der Meisterschaft, Hermann Gaßner verliert auf den ersten drei Prüfungen beinahe eine Minute auf die Spitzenreiter und ist Gesamt-Fünfter, dennoch Dritter in der Division 1, da Wittmann und Saibel ja nicht punkteberechtigt sind.

Für das VW-Team begann die Rallye gleich mit einer doppelten Negativ-Überraschung, Sowohl Kris Rosenberger als auch Martin Ertl schieden gleich zu Beginn aus, draußen ist auch Diesel-Gesamtleader Michael Böhm.

Mittlerweile wurde übrigens auch bekannt, warum Toto Wolff im Lavanttal nicht am Start steht, der Wiener hat heute mit anderen Investoren die HWA AG übernommen, jene Firma, die unter anderem die Mercedes-Boliden in der DTM einsetzt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.