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Neues aus der Rallye-WM

MotoGP-Star Valentino Rossi will in Wales antreten, muss sich aber noch für ein Auto entscheiden. Die „Qual der Wahl“ hat auch Andreas Mikkelsen.

Michael Noir Trawniczek

Rossi startet in Wales

MotoGP-Superstar Valentino Rossi hat bekannt gegeben, dass er an der Wales-Rallye teilnehmen wird. Dies wird bereits seine dritte Teilnahme an einer WM-Rallye sein. In Wales fuhr er bereits im Jahr 2002, sah jedoch keine Zielflagge. Im Jahr 2006 konnte Rossi auf einem Subaru Impreza in Neuseeland den guten elften Platz belegen.

Rossi wird auch wieder an der italienischen Monza-Rallye teilnehmen, auf einem von Ramsport eingesetzten Ford Focus – dort feierte er im Vorjahr einen formidablen Sieg. Noch ist unklar, mit welchem Auto der mehrfache Motorrad-Weltmeister in Wales antreten wird.

Graziano Rossi, der Vater des MotoGP-Piloten, erklärte jedoch gegenüber Autosport, dass der Ford Focus „sehr wahrscheinlich sei, da es sich meiner Meinung nach für uns um ein bewährtes Packet handelt“. Rossi Senior räumte jedoch ein: „Aber Valentino könnte auch einen Subaru oder einen Citroen pilotieren – derzeit ist noch nichts ausgeschlossen. Es sind Verhandlungen am Laufen, und es wäre unreif, hier etwas zu sagen.“ Das Ziel von Rossi in Wales: Ein Top 10-Platz.

Die Qual der Wahl

Die Qual der Wahl – in punkto Auto - hat offensichtlich auch der junge Andreas Mikkelsen. Die Millionen seines Vaters Steinar machen den Gymnasiasten zu einem begehrten Teammitglied. Mikkelsen ist im Adapta Team ein Wunschkandidat, welches im nächsten Jahr als Subaru-M2-Team antreten wird.

Dort gilt Mikkelsens Landsmann Mads Östberg als gesetzt. Das Team hätte nichts gegen beide norwegische Jungtalente an Bord einzuwenden – doch Mikkelsen äußerte sich diesbezüglich skeptisch.

Noch sei aber nichts entschieden, erklärte Mikkelsen gegenüber der offiziellen WRC-Website. „Deshalb haben wir auch noch den Citroen ausprobiert“, verriet der Norweger, der zuletzt im Ramsport Ford Focus auf Punktejagd ging. Nun würden Verhandlungen mit Subaru und Ford anstehen, erklärte der 19-jährige, der in Schweden den guten fünften Platz belegen konnte.

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