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Mitropa-Cup: Saturnus-Rallye

Österreichische Teams auf Podiumplätzen

Für die österreichischen Teams im Mitropa-Cup gab es bei der Saturnus-Rallye einige gute Erfolge in den Klassen und insgesamt.

Einen zweiten Platz auf dem Siegerstockerl eroberten Heinz Leitgeb und Martin Bodner vor Horst Eder/Kurt Jabornik, beide auf Renault Clio RS, einen Klassensieg gab es sogar für Peter Schauberger und Hannes Blazek auf Suzuki Swift.

Nicht das Ziel erreichten die Österreicher Peter Schumacher/Günter Baumgartner wegen einer gebrochenen Halbachse an ihrem Mitsubishi Lancer Evo 6 sowie die Tschechen Ludvik Otto/Renata Ottova (Subaru Impreza) und die Italiener Alberto Grassi/Massimo Budoia (MG Rover).

Einen hervorragenden sechsten Platz im Gesamtklassement der 63 Starter belegten die einheimischen Junioren Rok Turk und Enej Loznar-Kranjic (Peugeot 206 R3) vor ihren Landsleuten Saso Vusic/Robert Levstik (Mitsubishi Lancer Evo 9).

Das neue italienische Team Carlo Fornasiero/Oriella Tobaldi brachte seinen erstmals in dieser Saison eingesetzten Peugeot 106 auf Platz vier in der Klasse und dem 13. Gesamtrang ins Ziel nach Ljubljana; Platz 15 im Gesamtklassement erarbeiteten sich die Slowenen Boris Pozeg/Aleksandar Jeremcic auf Mitsubishi Lancer Evo 8.

Erste und zweite in ihrer Klasse wurden außerdem die beiden italienischen Teams Pierpaolo Montino/Andrea Valentinis (MG Rover) und Andrea Polato/Mattia Rocco (Nissan Micra). Weitere Zielankünfte in Wertung gab es noch für die Tschechen Jaroslav Mikulenka/Vladimir Dolinek und die Slowenen Miha Rihtar/Jala Cevc (beide Mitsubishi Lancer Evo 8).

Von den zahlreichen slowenischen Teams kamen Mitja Klemencic/Jernej Korpar (Mitsubishi Lancer Evo 9) und Marko Jeram/Simon Lapajne (Ford Fiesta) nicht in Wertung zurück nach Ljubljana.

Gaßners Evo X-Files

Hermann Gaßner sen. Setzte seinen Mitsubishi Lancer Evo 10 samt Beifahrerin Karin Thannhäuser bei der zum Mitropa-Rally-Cup zählenden, slowenischen Saturnus-Rallye rund um die Metropole Ljubljana in der siebenten Wertungsprüfung und an vierter Stelle der Gesamtwertung liegend in das slowenische Unterholz und musste vorzeitig aufgeben.

Dabei wollte der auf eine erfolgreiche Titelverteidigung programmierte, mehrfache deutsche Rallyemeister „gerade auf den schönen, selektiven slowenischen Prüfungen“ einiges an Test- und Einstellarbeiten vornehmen.

Die nächste Veranstaltung zur inoffiziellen Rallye-Europameisterschaft der Amateure und Privatfahrer ist die traditionsreiche Judenburg-Pölstal-Rallye (5./6. Juni) rund um den ehemaligen Österreichring bei Zeltweg, bei der sogar der im vergangenen Jahr behördlicher Willkür zum Opfer gefallene, abendliche Stadtrundkurs durch Judenburg wieder auf dem Programm steht.

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