RALLYE

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Auftakt nach Maß

Ursprünglich nur als Testlauf geplant, konnte Raffael Sulzinger im Ford Fiesta ST die Osterrallye in Bayern als Klassensieger beenden.

Ein Saisonauftakt nach Maß gelang Raffael Sulzinger am vergangenen Samstag bei der Tiefenbacher-Osterrallye. Da der Bayer für die kommendes Wochenende anstehende Lavanttal-Rallye eigentlich nur seinen neu angeschafften und wieder instandgesetzten Ford-Fiesta-ST testen wollte, beabsichtigte er ursprünglich nur eine Teilnahme als sogenanntes Vorausfahrzeug bei dieser Rallye direkt vor seiner Haustür.

Da jedoch bereits alle Plätze für Vorausfahrzeuge vergeben waren, entschloss er sich mit Beifahrerin Caroline Kohl doch zur regulären Teilnahme, da man ja bekanntlich auch nur unter Wettbewerbsbedingungen die Funktion eines Wettbewerbsautos auf Herz und Nieren wirklich austesten kann.

Und er tat gut mit dieser Entscheidung. Denn auf SP1 konnte er zwar gleich einmal mit Klassenbest- und 21. Gesamtzeit aufwarten, aber auf der Überführungsetappe zur 2. Sonderprüfung traten dann kurz vor dem Start der SP 2 auch schon die ersten Probleme auf. Urplötzlich flackert auf einmal im Cockpit die Warnlampe für das Motorkontrollsystem auf und der Motor brachte im oberen Bereich keine Leistung mehr.

4. Zeit in der Klasse und 35. Gesamtzeit konnte dadurch nur verbucht werden. Auf dem Weg zur 3. SP konnte dann Raffael zwar mit einen mitgeführten Diagnosegerät die angezeigten Fehler im Datenspeicher seines Fahrzeuges löschen, aber deren Ursache während des Wettbewerbes nicht erörtern.

Klassenbestzeit und 17.Gesamtzeit folgten dann wieder auf SP3 obwohl die Systemstörung an seinem Fahrzeug immer wieder auftrat. Kaum hatte er die Daten im Fehlerspeicher gelöscht – eine halbe Minute später waren sie wieder vorhanden.

Und Raffael wollte eigentlich schon die Flinte ins Korn zu schmeißen und die Rallye abbrechen um keinen weiteren Schaden am Fahrzeug herbei zu führen. Doch dann besann er sich wieder auf das Wesentliche und nutzte die verbleibenden SP´s um sich mit dem neuen Fahrzeug und der neuen Fahrwerkseinstellung besser vertraut zu machen.

Drei weitere Klassenbestzeiten und am Ende ein souveräner Klassensieg unter 20 Teilnehmern in der Klasse N/F3 sowie der 17. Gesamtrang waren dann das Resultat der ehrgeizigen Weiterführung seiner Fahrt.

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