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Doppeltes Stockerl-Ziel

Sowohl Andreas Waldherr im VW Polo S2000 als auch Daniel Wollinger im Scirocco TDI peilen einen Stockerlplatz in ihren Divisionen an.

Die Steiermark bleibt Österreichs Rallye-Bundesland Nummer 1. Am kommenden Wochenende geht im Raum Judenburg die dritte Runde der österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft, die Castrol Rallye, über die Bühne.

Für das VW Motorsport Team Austria ist die Castrol Rallye ein besonderer Event. Zum Einen ist die Firma Castrol seit vielen Jahren ein wichtiger Partner des Teams, so dass man sich natürlich entsprechend präsentieren möchte.

Zum Anderen hat man in den vergangenen Wochen wieder intensiv am VW Polo S2000 von Waldherr / Ettel bzw. am VW Scirocco TDi von Wollinger / Kleibenzettl gearbeitet und möchte diese Entwicklungsbemühungen nun bei der Castrol Rallye bestätigt bekommen.

Aktuell liegt die Weiterentwicklung des VW Polo S2000 in Punkto Asphalt-Rallyes nahezu ausschließlich beim VW Motorsport Team Austria, was natürlich ein großer Nachteil gegenüber den werksunterstützen Konkurrenzfabrikaten ist, da die Ressourcen des Teams entsprechend begrenzt sind.

Dazu kommt, dass die Gruppe N – Mitsubishi von der im Winter zugestandenen Vergrößerung des Lufteinlasses stärker profitieren, als man ursprünglich angenommen hat und so auf gewissen Passagen ein deutlicher Wettbewerbsvorteil gegenüber den S2000 – Boliden besteht.

„Unser Motorenpartner Lehmann und unser Getriebe- bzw. Differentialspezialist tüfteln intensiv an Feinheiten bei der Abstimmung und Optimierung der Polo-Technik. Dazu arbeite ich laufend am Fahrwerk des VW Polo S2000, das momentan noch nicht optimal zu meinem Fahrstil passt bzw. mir nicht die gewünschte Rückmeldung gibt. Aber es ist natürlich schwer, da ich momentan ja als Einzelkämpfer mit dem VW Polo S2000 agiere."

"Aber wir sind jetzt für die Castrol Rallye wieder einen Schritt weiter gegangen und mein Ziel ist es, hier eine TOP 3-Platzierung einzufahren. Natürlich würde ich lieber sagen, dass ich um den Sieg mitfahren kann. Aber die letzten Rallyes haben gezeigt, wie hoch das Niveau in der österreichischen Rallyemeisterschaft mittlerweile ist. Aus diesem Grund sehe ich ein Vorrücken unter die ersten Drei schon durchaus als hohes, aber erreichbares, Ziel.“, fasst Andreas Waldherr seine Ausgangsposition für die Castrol Rallye zusammen.

Parallel zur Weiterentwicklung des VW Polo S2000 arbeitet man im VW Motorsport Team Austria auch am VW Scirocco TDi von Daniel Wollinger. Hier galt es in den vergangenen Wochen noch an den „Kinderkrankheiten“, die ein solches neues Projekt mit sich bringt und an der Abstimmung des Fahrwerks zu arbeiten.

Erfreulicherweise engagiert sich hier der technische Partner, die Volkswagen Coaching in Wolfsburg, sehr stark und steht immer wieder mit Rat und Tat zur Seite. Sehr viel fachlicher Input kommt natürlich auch vom 3-fachen Diesel-Staatsmeister Andreas Waldherr, der für das Nachwuchsprojekt eine Art Mentoren-Rolle übernommen hat.

Aufbauend auf die bisherigen Erfahrungen und die aktuell durchgeführten Weiterentwicklungen am VW Scirocco TDi streben Wollinger / Kleibenzettl bei der Castrol Rallye eine TOP 3-Platzierung, natürlich in der Dieselwertung, an.

„Mit einer Rallye ohne technische Probleme sollte es auf jeden Fall möglich sein, dass wir bei der Castrol Rallye ganz vorne mitfahren können. Das gesamte Team hat in den vergangenen Wochen sehr viel Zeit in das Scirocco-Projekt investiert. Bei der Castrol Rallye würden wir jetzt gerne die Bestätigung dieser Arbeit einfahren.“, zeigt sich Daniel Wollinger zuversichtlich.

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