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Rallye-WM: News

Mikkelsen: „Ich habe immer noch Gänsehaut“

Der Spanier Dani Sordo gewinnt überlegen den legendären Fafe Rallye Sprint, Novikov/Minor wegen Startreihenfolge chancenlos.

Dani Sordo hat den "Fafe Rally Sprint" in Portugal für sich entschieden. Der Spanier in Diensten des Citroen-Werksteams setzte sich auf der 6,34 Kilometer langen Show-Prüfung im Vorfeld der Rallye Portugal gegenüber dem Ford-Duo Mads Östberg und Martin Prokop durch.

Auf Platz vier landete Andreas Mikkelsen bei seinem Debüt am Steuer des Volkswagen Polo R WRC. Der Norweger leistete sich vor 100.000 Zuschauern einen Dreher, konnte sich aber knapp vor Ex-Formel-1-Pilot Robert Kubica, der genau wie Sieger Sordo einen Citroen steuerte, behaupten.

Die legendäre Sprungkuppe von Fafe zählt zu den spektakulärsten Wegpunkten der gesamten Rallye-Szene und zieht die Fans seit Jahren in Massen an. "Ein einzigartiges Erlebnis, ich habe immer noch Gänsehaut", berichtet Mikkelsen stellvertretend für die Fahrer von der guten Stimmung rund um die Strecke.

"Die Zuschauer sind unglaublich, übertönen fast den Lärm der Motoren. Beim Sprung schreit dich die Menge nach vorn, so wie beim Skifliegen. Solche Events bereichern die Rallye-Szene enorm", meint der Norweger und beteuert: "Ich bin sehr glücklich mit meinem ersten Einsatz im Polo R WRC, auch wenn der Dreher im Finale uns den dritten Platz gekostet hat."

Bei der anstehenden Rallye Portugal gibt Mikkelsen sein WRC-Debüt am Steuer des Polo R WRC.

Das russisch/ österreichische WM-Duo Evgeny Novikov und Ilka Minor startete ebenfalls beim Fafe Rallye Sprint, doch leider konnten sie durch eine werksinterne Regelung nur einen Durchgang von drei bestreiten. Da sie in der Gruppe C an den Start gingen (zwei Fahrer teilen sich einen Wagen), musste Novikov sich den Ford Fiesta WRC mit Mads Östberg teilen. Jeder der beiden sollte jeweils einen Durchgang fahren und der Schnellere sodann den Dritten.

Doch da die Strecke bei der zweiten Durchfahrt besser geworden war, hatten Novikov/Minor keine Chance gegen den nach ihnen startenden Östberg und konnten dem dritten und finalen Durchgang nur als Zuseher beiwohnen.

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