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Rallye: News

Wechselt Hirvonen wieder zu Ford?

Nach einer verpatzten Saison muss sich Mikko Hirvonen wahrscheinlich nach einem Cockpit umsehen müssen, Malcom Wilson würde ihn mit offenen Armen empfangen.

Der Fahrermarkt ist knapp zweieinhalb Monate vor dem Saisonauftakt 2014 so unklar wie schon lange nicht. Abgesehen von Volkswagen sind praktisch alle Plätze unbesetzt. Die Königsfigur ist Thierry Neuville, dessen Wechsel zu Hyundai demnächst bekanntgegeben werden soll. Erst dann werden die anderen Puzzleteile an ihre Plätze fallen. Ein großes Fragezeichen steht auch hinter Mikko Hirvonen. In den beiden Jahren bei Citroen errang der Finne einen Sieg. Im Vorjahr wurde Hirvonen der Rolle als Nummer zwei hinter Sebastien Loeb gerecht.


Der 33-Jährige holte 2012 zehn Podestplätze und sicherte die Markenweltmeisterschaft für Citroen ab. In diesem Jahr konnte Hirvonen die Führungsrolle allerdings nicht übernehmen und blieb klar hinter den Erwartungen zurück. Nun ist offen, wie es mit ihm im kommenden Jahr weitergeht. Er steht auf der Liste von Citroen-Teamchef Yves Matton, hat aber auch ein Angebot von M-Sport. "Es war seine zweite Heimat", wird M-Sport-Boss Malcolm Wilson von Autosport zitiert. "Es wäre schön, wenn wir ihn zurückbekämen."

"Ich möchte, dass er nicht weiterhin mit gesenktem Haupt herumläuft", spricht der Brite die niedergeschlagene Stimmung des vierfachen Vizeweltmeisters an. Der ausbleibende Erfolg kratzt auch am Selbstvertrauen des Finnen. Bei M-Sport waren die Zeiten deutlich erfolgreicher. "Mikko hat bei uns fantastische Arbeit geleistet und hat uns geholfen Weltmeister zu werden", erinnert Wilson an die Markenweltmeisterschaften für Ford. "Er hat es in unserem Team genossen und wir haben es auch genossen ihn zu haben."


Wilson will die Zukunft langfristig planen. Shootingstar Neuville hat er ein Angebot für die kommenden drei Jahre unterbreitet, und auch Hirvonen soll ein Angebot für die nächsten drei Jahre vorgelegt worden sein. Als Privatteam muss sich M-Sport gegen die Werksengagements von Volkswagen und Hyundai stemmen. Citroen ist zwar ebenfalls dabei, doch die Prioritäten des PSA-Konzerns liegen künftig woanders. "Citroen konzentriert sich im nächsten Jahr auf die Rundstrecke", weiß Hirvonen.

"Ich muss also darüber nachdenken, welches Programm sie fahren werden. Ich möchte in der besten Position sein, damit ich im nächsten Jahr und in Zukunft um die Weltmeisterschaft kämpfen kann.. Das ist das Wichtigste. Ich möchte nicht einfach nur hier sein und mitspielen. Ich möchte konkurrenzfähig sein und härter als in diesem Jahr für den Sieg arbeiten." Hirvonen hat bei M-Sport 14 Siege gefeiert und konnte durch seine Konstanz auch Loeb herausfordern. Mit dem Fahrertitel klappte es bisher nicht.

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