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Rallye-WM: News

Hirvonen im Rallyecross?

Immer mehr Fahrer aus der Rallye-WM zieht es zum Rallyecross. Nach Petter Solberg und Sebastien Loeb hat nun auch Mikko Hirvonen Blut geleckt.

Immer mehr Asse aus der Rallye-Weltmeisterschaft zieht es zum Rallyecross. Petter Solberg, der in diesem Jahr in der WRC kein Cokcpit gefunden hat, bestreitet die komplette Saison der Rallyecross-Europameisterschaft (ERC) mit einem Citroen, der neunmalige Weltmeister Sebastien Loeb wird beim wird beim ERC-Lauf in Loheac in Frankreich einen Gaststart absolvieren. Und auch dessen Citroen-Teamkollege Mikko Hirvonen ist nun auf den Geschmack gekommen.

Der Finne war am vergangenen Wochenende beim Rennen in Kouvola zu Gast und fuhr dort einige Show-Runden in einem Buggy. Diese machten ihm Lust auf mehr. "Ich bin nur zum Spaß einige Runden gefahren, aber ich würde liebend gern Rallyecross fahren", wird Hirvonen von Autosport zitiert. "Ich würde gerne eine Rallyecross-Veranstaltung bestreiten, aber ich möchte es ordentlich machen."

Um ein Haar hätte Hirvonen auch an den regulären Läufen teilnehmen können, doch wegen der fehlenden Vorbereitungszeit zog er zurück. "Ich stand kurz davor, eine Vereinbarung für dieses Rennen zu erzielen, aber das wäre in letzter Minute gewesen und es hätte keine Zeit für einen Test gegeben."

"Ich hätte mich einfach an die Startlinie stellen und gegen diese erfahrenen Jungs antreten müssen. Darauf bin ich nicht scharf. Petter zeigt, dass es nicht einfach ist", erklärt Hirvonen. Solberg, der im Finale von Kouvola nach einem Unfall ausschied, belegt nach vier von neun Saisonrennen Platz vier in der Meisterschaft.

"Hoffentlich kann ich eines Tages hier fahren, so lange es in einem Citroen ist", sagt Hirvonen, der von den über 600 PS-starken Fahrzeugen fasziniert. "Für den Fahrer sind diese Autos erstaunlich, sie haben so viel Leistung. Es ist auch etwas völlig anderes, mit fünf oder sechs Jungs an der Startlinie zu stehen", so der Finne über den Unterschied zu den Einzelstarts in der Rallye.

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