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ORM: Wechselland-Rallye

Nach SP 8: Spannender Dreikampf bahnt sich an

Hermann Neubauer vor Raimund Baumschlager und Hannes Danzinger – die Top 3 der Wechselland-Rallye liegen vor den letzten vier Prüfungen innerhalb von nur 16,8 Sekunden.

Michael Noir Trawniczek

Rund 82 Wertungskilometer sind am Nachmittag noch zu absolvieren – die Wechselland-Rallye ist noch lange nicht entschieden, denn die Top 3 liegen innerhalb von nur 16,8 Sekunden. In Führung liegt ein souveräner Hermann Neubauer, der auch die Bestzeiten auf den Sonderprüfungen SP 7 und SP 8 in den Asphalt brennen konnte.

Der Salzburger im Zellhofer Ford Fiesta S2000, der zuletzt im Lavanttal auf der allerletzten Prüfung einen möglichen Sieg verloren hatte, möchte freilich nichts riskieren: „Ich habe mich ein bisschen zurück genommen, ansonsten fuhr ich fehlerlos.“

Zufrieden zeigte sich auch Raimund Baumschlager, der auf Platz zwei vorrücken konnte: „Es läuft super - ich habe keinen Grund, mich zu beklagen.“ Exakt 10,3 Sekunden liegt der Skoda-Pilot zurück.

Hannes Danzinger liegt mit 16,8 Sekunden Rückstand auf Platz drei, mit dem zweiten Durchgang der Vormittagsprüfungen war der Stohl Racing Peugeot 207 S2000 nicht ganz zufrieden: „Die Abstimmung war nicht ganz richtig – aber das werden wir lösen können.“

Während Neubauer, Baumschlager und Danzinger noch alle Chancen auf den Sieg haben, wurde Gerwald Grössing von der Technik seines Ford Fiesta R5 zurückgeworfen: „Wir haben Probleme mit der Motordrehzahl, der Motor dreht nicht völlig aus, wir kommen nicht in den Begrenzer - wir wissen nicht, woran das liegt - wir versuchen nun, die Fima M-Sport in England zu erreichen.“ Selbst wenn das Problem noch gelöst werden sollte, ist der Sieg für Grössing kein Thema mehr: „Da wäre maximal noch Platz drei möglich“, winkt er ab.

18,8 Sekunden hinter Grössing liegt Mario Saibel auf Platz sieben, gefolgt von Chris Brugger und Michael Böhm, der in der 2wd überlegen führt. Martin Kalteis belegt Platz acht, dahinter folgen Daniel Wollinger im Opel Adam R2 sowie Alois Handler auf den Plätzen neun und zehn.

Ein Drama erlebten Andreas Kainer und Elke Aigner auf der achten Prüfung: In einer Linkskurve flogen sie von der Strecke, der Opel Corsa kam auf der Seite zum Erliegen. Sowohl Pilot als auch Copilotin blieben unverletzt – Kainer verliert damit einen möglichen Sieg im Opel Corsa OPC Rallye Cup sowie einen möglichen dritten Platz in der 2wd.

Die Führung im Opel Cup übernahm Gerhard Aigner, der zuletzt in Kärnten seinen Premierensieg feiern durfte. Als Gesamt-Elfter liegt Aigner im Cup rund 15 Sekunden vor seinem Verfolger Christoph Leitgeb, der Opel Corsa OPC Rallye Cup ist also noch lange nicht entschieden.

Kris Rosenberger nähert sich in Riesenschritten seinem ehrgeizigen Ziel, einem Platz in den Top 10. Auf Platz zwölf fehlen dem Porsche-Piloten dazu nur noch rund 15 Sekunden. „Ich hoffe, dass es trocken bleibt“, erklärte Rosenberger, der bei den Historischen überlegen führt.

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