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ORM: Wechselland-Rallye

Wechselland-Rallye: Sprung sucht Namen

Bei der Wechselland-Rallye steht am Samstag der längste Sprung der ORM auf dem Programm, welcher nun einen Namen bekommen soll.

Foto: Daniel Fessl

Die bevorstehende Wechselland-Rallye, deren Start am Freitag, den 2. Mai um 17.15 Uhr auf dem Hauptplatz der Gemeinde Friedberg erfolgt, hat ein ganz besonderes Schmankerl anzubieten: Am Samstag, dem zweiten Tag der Rallye, steht am Nachmittag auf der Sonderprüfung „Haideggendorf“ um 13.41 Uhr sowie um 16.07 Uhr der längste und spektakulärste Sprung der gesamten Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft auf dem Programm. Dort sind Sprungweiten bis zu 20 Metern möglich.

Sprünge stellen für die Rallyepiloten eine ganz besondere Herausforderung dar, die Fans werden von den Sprungkuppen magisch angezogen, für die Fotografen sind diese neuralgischen Stellen natürlich ganz besonders attraktiv. Ein Rekordsprung gelang Serienweltmeister Sebastien Loeb in Finnland, der finnische WM-Lauf wird nicht umsonst auch „die Rallye der 1000 Sprünge“ genannt, beim „Yellow House Jump“ flog der Franzose satte 57 Meter weit. „Es war ein unglaubliches Gefühl, als wir mit dem Auto mehrere Sekunden lang durch die Luft segelten. Ich hätte nie gedacht, dass wir mit dem Auto so weit springen können", zeigte sich Loeb damals beeindruckt.

Weltberühmt ist auch der Sprung „Colin’s Crest“ in Schweden – dort hält Rallye-Entertainer Ken Block den inoffiziellen Rekord von 37 Metern. Juho Hänninen kam offiziell auf 36 Meter. Auch in Deutschland gibt es auf der weltberühmten Panzerplatte einen bereits legendären Sprung, der auf den Namen „Gina“ hört, bis zu 40 Meter weit fliegen dort die Boliden.

Namensgeber darf selbst springen

Stichwort Name! Der Sprung der SP „Haideggendorf“ musste bislang ohne einen solchen auskommen – doch nun suchen die Veranstalter rund um Willi Stengg senior einen solchen. Auf der Facebook-Seite der Wechselland-Rallye (https://www.facebook.com/WechsellandRallye?ref=hl )können die Rallyefans einen möglichst originellen Namen vorschlagen und diesen auch begründen.

Welcher Name letztendlich genommen wird, entscheiden die Fans selbst: Jener Vorschlag, der am Samstag um punkt 10 Uhr die meisten Likes vorweisen kann, erhält den Zuschlag (die Veranstalter behalten sich jedoch die Möglichkeit vor, unpassende bzw. obszöne Vorschläge zu überspringen).

Der Clou dabei: Der Erfinder/die Erfinderin des gewählten Namens hat die Möglichkeit, den neu getauften Sprung gleich selbst zu testen – auf dem „heißen Sitz“ des Vorausauto-Piloten Arnold Heitzer, der seit 1999 Rallyes bestreitet und von 2003 bis 2005 jeweils Champion der Klasse A7 wurde. Heitzer pilotiert einen Citroen C2 R2 und verspricht, beim Sprung sein Bestes zu geben.

Wichtig: Der Gewinner hat von 10.00 Uhr bis 10.15 Uhr Zeit, seinen Gewinn zu bestätigen und zu versichern, dass er um 12.30 Uhr im Servicepark Pinggau erscheinen kann, wo er von einem Mitarbeiter der Wechselland-Rallye erwartet wird, die SP 9 „Haideggendorf“ wird dann um 13.47 Uhr gestartet.

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