RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Neubauer verletzt sich beim Training

Pech für Hermann Neubauer: Ein Sturz auf die linke Schulter hat schlimme Folgen, ein Start im Schneebergland ist eher unwahrscheinlich.

Foto: Robert May

Der ÖM-Start von Hermann Neubauer mit dem Ford Fiesta S2000 von ZM-Racing war eine Sensation; dass der junge Salzburger dabei so hartnäckig vom Pech verfolgt sein würde, wie dies in seinen ersten drei Rallyes der Saison 2014 der Fall war, konnte jedoch niemand vorhersehen. Nachdem Hermann Neubauer zwei Mal in Folge, den Sieg vor Augen, aufgeben musste bzw. zurückfiel, kam es jetzt beim Ausdauertraining noch schlimmer: Der Lungauer stürzte so unglücklich auf die linke Schulter, dass er sich multiple Verletzungen zuzog. Die gravierendste ist ein zweifacher Bruch des Schlüsselbeins, der Neubauer vorerst völlig außer Gefecht setzt.

"Ich kann im Moment so gut wie gar nichts machen. Die Ärzte haben mir absolute Ruhe verordnet, zudem trage ich einen speziellen Gurt, um die Brüche zu stabilisieren und ruhig zu stellen. An Training ist in keiner Form zu denken, normales Autofahren funktioniert gerade so, aber Rennfahren ist zur Zeit völlig unmöglich. Ich war erst gestern wieder bei einer Kontrolluntersuchung, wo festgestellt wurde, dass die Brüche nur sehr langsam heilen und die Beweglichkeit durch zusätzliche Bänderverletzungen eingeschränkt ist. So bitter das ist, aber aus jetziger Sicht muss ich sagen, dass es mit meinem Start bei der Schneebergland-Rallye eher düster aussieht", so Neubauer.

Zwar hat Hermann Neubauer noch einige Wochen Zeit, dennoch macht er sich auch über ein Ausweichprogramm Gedanken: "Falls ich im Schneebergland nicht starten kann, muss ich mich damit anfreunden, dass ich erst wieder in Weiz am Start stehe und nach der Rallye Liezen als 'Ersatz' entweder im Waldviertel, wo ich ja ursprünglich nicht gefahren wäre, oder bei einem Lauf im Ausland an den Start gehe. Vorerst muss ich aber die letzte Untersuchung am 18. Juni abwarten. Ich werde jedenfalls alles versuchen, um beim Schotterspektakel im Schneebergland dabei zu sein – allerdings macht das nur Sinn, wenn ich zu 100 Prozent fit bin, denn das ist die Voraussetzung, dass ich um den Sieg mitkämpfen kann!"

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, OBM Land der 1.000 Hügel Rallye: Vorschau

Vorletzte ARC-Rallye: Noch alles offen!

Vor dem vorletzten Lauf zur Austrian Rallye Challenge sind sowohl in der ARC als auch in der ARCH noch alle Positionen offen. Auch in ART und ARCP ist zumindest theoretisch noch nichts in trockenen Tüchern. Bei der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye stehen 38 ARC-Teams am Start.

ERC/CZ, Barum-Rallye: Vorschau

Wagner: Erster ERC-Sieg möglich?

Vier österreichische Piloten sind bei der Barum-Rallye am Start. Allen vorn Simon Wagner, im Vorjahr Zweiter - schafft er heuer die große Sensation?

AARC, Rally Cittá di Scorzé: Bericht

Wo der Rallyesport noch gefeiert wird!

Der Alpe Adria Rally Cup (AARC) war am vergangenen Wochenende zu Gast in Italien, bei der 22. Ausgabe der Rally Cittá di Scorzé.

ARC, OBM Rallye: Vorschau Schindelegger

Neustart in der Welt der 1000 Hügel

Für das Rallyeteam Schindelegger soll die „Land der 1000 Hügel - Rallye“ die Saison 2025 neu starten. Mit großem Aufwand wurde der Ford Escort RS2000 des Teams vorbereitet, um bei der Austrian Rallye Challenge einen guten Abschluss des Jahres zu erkämpfen.

Kostengünstiger Rallye-Einstieg

Rally6 als neues, günstiges Einstiegsmodell

Die Stellantis-Gruppe stellt mit Rally6-Fahrzeugen günstige Einstiegsmodelle auf die Räder - Wurmbrand Racing hat den ersten Opel Corsa Rally6 nach Österreich geholt.

ORM/ARC: OBM Rallye: Wetter

OBM Rallye unter wechselhaften Bedingungen

Die OBM Land der 1000 Hügel Rallye 2025 an diesem Wochenende erfährt die Unterstützung von zahlreichen Gemeinden rund um Krumbach / Die Wettervorhersage für die Renntage verkündet von allem etwas