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Treffen der IG Rallye

Gemeinsam den „Rohdiamanten“ ORM schleifen…

Die IG Rallye, die Vereinigung der ORM-Veranstalter, startet wieder durch. Gemeinsam mit Fahrern und Medienvertretern wurde über Verbesserungen nachgedacht…

Michael Noir Trawniczek
Foto: Daniel Fessl/www,motorline.cc
Grafik: gerwaldgroessing.at

Sigi Schwarz ist ein "Unverbesserlicher". Wäre er nicht dem Rallyesport verfallen und wäre er ein bisschen älter, hätte er sich womöglich das „Woodstock-Festival“ ausgedacht. So aber reichte es „nur“ für ein „Woodstock der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft“ – so geschehen am letzten Freitag in Steyrling, wo Sigi Schwarz das Hotel „Kaiserin Elisabeth“ betreibt.

Dort fanden sich beinahe sämtliche Veranstalter der Rallye-ÖM (ORM) ein, um über die Zukunft zu sprechen. Alle ORM-Veranstalter waren vertreten, lediglich Ferdinand Staber vom Rallyeklub Mühlviertel (Veranstalter der Jännerrallye) ließ sich entschuldigen, trägt aber sämtliche Entscheidungen mit, wie er gegenüber motorline.cc betätigt hat.

Im Anschluss an die Sitzung der erstarkten, wieder an einem Strang ziehen wollenden IG Rallye (Slogan „Wir bewegen was!“) gab es eine Art Forum, bei dem auch Fahrer und Medienvertreter mit ihren Ideen angehört wurden.

Herausgekommen sind einige interessante Lösungen, um die ORM künftig besser medial positionieren zu können. So werden künftig auch gezielte PR-Aktionen abgehalten und auch entsprechend vermarktet, um auch abseits des sportlichen Geschehens auf die ORM aufmerksam zu machen.

Eingerichtet wurde gleich im Anschluss an das Treffen eine brandneue Fotodatenbank, die den Medien gratis zur Verfügung steht. Und: Künftig sollen zwei Pressefotografen auf der Strecke, aber auch im Servicepark jenes Material anfertigen, das in der Folge in der Medienlandschaft gestreut werden soll.

Besonders wichtig ist laut Sigi Schwarz vor allem folgender Punkt: „Die Fahrer und die Veranstalter bildeten einen Schulterschluss.“ Aktuelle ORM-Piloten wie Hermann Neubauer, Gerwald Grössing und Thomas Zeltner (Co-Pilot von Raimund Baumschlager) fanden sich ein, um auch ihre Anliegen vorzubringen, zudem waren auch Andi Aigner, seine Co-Pilotin Barbara Watzl und Willi Stengg junior bei dem Treffen anwesend. Erwähnt wurde beispielsweise eine Vereinfachung der Technischen und Administrativen Abnahme. Profitieren sollen die Piloten künftig auch von ermäßigten Nenngeldern. Dafür wollen die Fahrer künftig noch mehr für zusätzliche PR-Aktionen zur Verfügung stehen. „Diese Botschaften, mit den Piloten der ORM, müssen das ganze Jahr über gestreut werden“, sagt Sigi Schwarz.

Am Ende konnte der Gastgeber des wichtigen Treffens der IG Rallye ein positives Resümee ziehen: „Die Rallye-Staatsmeisterschaft ist die Königsklasse in Österreich – sie ist ein Rohdiamant, und dieser Rohdiamant gehört jetzt geschliffen. Über der ORM leuchtet der rote Glücksstern, der uns den Weg weisen wird. Diesen können wir nur gemeinsam gehen.“

Was ist die IG Rallye

Lesen Sie hier, welche Konzepte die neu erstarkte IG Rallye bereits entwickelt und umgesetzt hat, und welche weiteren Maßnahmen geplant sind.

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