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Breen sagt Škoda den Kampf an

Peugeot-Werkspilot Craig Breen hat den EM-Titel noch nicht abgehakt: Bei der Czech Rally Zlín will er trotz Rückenschmerzen angreifen.

Craig Breen will so schnell wie möglich zurück ins Rallyecockpit – am Schlusstag der Finnland-Rallye verzeichnete der Ire nach einer der zahlreichen Sprungkuppen eine harte Landung. Breen klagte sofort über Rückenschmerzen und musste noch vor Ort medizinisch behandelt werden. Die folgende Nacht verbrachte der 24jährige in einem Krankenhaus in Jyväskylä.

Zwar wurden bei Breen keine Wirbelbrüche festgestellt, und er konnte das Krankenhaus nach nur einer Nacht wieder verlassen, doch bis zur vollständigen Wiedergenesung muss er derzeit noch auf ein Stützkorsett vertrauen. Dennoch plant er beim anstehenden WM-Lauf, der vom 22. bis 24. August auf dem Programm stehenden Deutschland-Rallye, wieder im Fiesta WRC an den Start zu gehen.

Nicht nur das: Eine Woche nach Deutschland will Breen auch bei der Czech Rally Zlín, dem achten von elf Saisonläufen der Rallye-EM, antreten. "Das ist eine harte Rallye, aber das bin ich ja aus meiner Heimat Irland gewohnt", meint der "WRC Academy"-Gewinner des Jahres 2011, der in der Europameisterschaft einen R5-Peugeot fährt und derzeit hinter den beiden Škoda-Piloten Esapekka Lappi und Sepp Wiegand auf Rand drei der Gesamtwertung liegt.

Breens Fahrplan für den weiteren Verlauf der Saison ist ungeachtet seines in Finnland erlittenen Handicaps klar. "Ich muss von nun an alles gewinnen. Nur so kann es noch klappen", spricht der Peugeot-Pilot seine Chancen auf den Gewinn des EM-Titels an. In der Rallye-WM steuert Breen in ausgewählten Events einen privat eingesetzten Ford Fiesta.

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