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Rally du Condroz

„Nicht zu viel erwarten“

Am kommenden Wochenende werden Petter Solberg und Phil Mills die belgische Rally du Condroz bestreiten – in einem Citroen C4 WRC…

Am kommenden Wochenende kehrt Petter Solberg auf die Rallye-Piste zurück. Der Norweger wird mit einem Citroen C4 WRC bei der Rallye du Condroz starten.

Dieser Lauf ist das Finale der belgischen Meisterschaft. Als Co-Pilot wird seit früherer Beifahrer Phil Mills fungieren. Zum letzten Mal fuhr Solberg den C4 WRC bei der Rallye Großbritannien im Jahr 2010.

Auf die Wiedervereinigung des Erfolgsduos, die 2003 zusammen die Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen hatten, freut sich der Norweger schon sehr. "Wieder einmal mit Phil Mills zu fahren wird etwas Besonderes sein. Ich glaube, er ist ziemlich nervös", sagt Solberg im Gespräch mit WRC Live Radio.

In der Rallye-WM waren die beiden Ende 2012 zuletzt gefahren, doch Beifahrer Mills habe vor dem Gaststart in Belgien schnell wieder in den Wettkampfmodus zurückgefunden.

"Er kümmert sich um jedes Detail. Die Sitzanpassung, die Fußstütze, die ganze Planung, Hotels und so weiter. Er ist unglaublich professionell", sagt Solberg.

Diese Akribie blieb auch Citroen-Teamchef Yves Matton nicht verborgen, der den Einsatz von Solberg und Mills in seiner Heimat vermittelt hat. "Yves sagte mir schon: 'Wir machen das zwar nur zum Spaß, aber ihr Jungs nehmt das ganz schön ernst'", berichtet Solberg.

Trotz dieser ernsthaften Vorbereitungen dämpft der Norweger die Erwartungen. "Man darf nicht zu viel erwarten. Ich hoffe aber, dass es gut läuft. Es wird wieder ungewohnt sein, nach Aufschrieb zu fahren."

Auch stellt Solberg klar, dass der Rallyestart eine einmalige Angelegenheit bleiben wird und seine Konzentration nun der Rallyecross-Weltmeisterschaft gehört, wo er in diesem Jahr schon als Titelträger feststeht und damit erster Fahrer wurde, der in zwei vom Automobil-Weltverband FIA ausgeschriebenen Weltmeisterschaften den Titel gewann.

"Wäre ich nicht schon Rallyecross-Weltmeister, würde ich die Rallye nie fahren, denn es ist wichtig, sich auf eine Sache zu konzentrieren", sagt Solberg. Aus diesem Grund ist auch ein Comeback in der WRC mehr als unwahrscheinlich. "Ich liebe es Rallyes zu fahren, aber wenn man ordentlich Rallyecross fahren will, muss man sich völlig darauf konzentrieren."

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