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ORM: Schneebergland-Rallye

Des einen Freud' - des anderen Leid...

Das Duell der beiden R5-Piloten Baumschlager und Grössing wurde schon auf SP 3 vorläufig beendet, der Hausherr erlitt einen „Patschen“…

Foto: Daniel Fessl/www.motorline.cc

Das Duell der beiden R5-Piloten (Raimund Baumschlager - Škoda Fabia R5, Gerwald Grössing - Ford Fiesta R5) an der Spitze fand schon auf der dritten Sonderprüfung sein vorläufiges Ende: Der Hausherr Grössing hatte einen „Patschen". Als wäre das nicht schon genug, machte sich auf Sonderprüfung fünf ein Problem mit der Pumpe der Servolenkung bemerkbar, eine für die im Winter verletzte Schulter wenig vorteilhafte Therapie.

Für Raimund Baumschlager lief die Fahrt dagegen angenehm konträr. Der Fabia R5 machte keine Probleme, sein nach dem Herzinfarkt gesundheitlich erholter Co-Pilot Ruben Zeltner lieferte ebenso eine Top-Leistung ab - Resultat: Platz 1 nach der ersten Etappe mit über einer Minute Vorsprung auf das restliche Feld.
Hinter dem Führungsduo werden die Zeitabstände jedoch immer enger: Den dritten Platz im Zwischenklassement hält Gerald Rigler, innerhalb von 15 weiteren Sekunden lauern Christian Schuberth-Mrlik und Hermann Gassner. Beide sind wild entschlossen, den letzten Podiumsplatz an sich zu reißen.

Simon Wagner, der erst 22-jährige Mitsubishi Evo III-Pilot schonte strategisch seine Schotterreifen auf dem Asphalt der Kalten Kuchl, um auf losem Untergrund die hohen Stollen der Pneus richtig zu nutzen. Diese Strategie brachte ihm die Führung in der Klasse RC10.2 und den respektablen 6. Platz im Gesamtklassement, 6,2 Sekunden vor seinem Konkurrenten Martin Kalteis.

Leichtes Spiel in der Meisterschaft der zweiradgetriebenen Fahrzeuge hatte Michael Böhm, da sein großer Konkurrent Daniel Wollinger schon auf Sonderprüfung vier ausfiel. Selbst ein kurzfristiges Bremsproblem konnte den Niederösterreicher nicht aus der Bahn werfen, er führt mit über zwei Minuten Vorsprung in seiner Klasse und belegt gesamt Platz 8.

Die zweite Etappe startet am Samstag vormittag, 09:00 Uhr mit einer Aufwärmübung: die heute schon befahrene Strecke Tiefental-Kalte Kuchl wird in der Gegenrichtung befahren. Am Nachmittag steigt dann das Grande Finale: Um 13 Uhr startet mit dem Rundkurs Bieglhof die Königsprüfung über 35km Länge und 100% Schotter. Sie wird zweimal befahren und die Besten der zweiten Fahrt mit Zusatzpunkten für die Meisterschaft belohnt.

Der Zieleinlauf erfolgt um 16:25 Uhr in Rohr am Gebirge.

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