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WRC: News

Kubica: „Werksteam zu schlagen, ist unmöglich“

Ford-Privatier Robert Kubica thematisiert die begrenzten Möglichkeit seines WRC-Teams. Der Pole möchte aber den Rallysport in den nächsten Jahren noch weiter betreiben.

Beim Finale der WRC-Saison 2015 in Wales fuhr Robert Kubica als Achter noch einmal in die Punkteränge. Insgesamt betrachtet war es für den Ford-Privatier aber eine enttäuschende Saison. Die einzigen weiteren Punkteresultate kamen in Portugal (Platz neun) und beim Heimspiel in Polen (Platz acht) zustande. Die Top 10 der WRC-Gesamtwertung hat der Ex-Formel-1-Pilot deutlich verpasst.

Angesichts der ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten muss sich Kubica für Platz zwölf in der Gesamtwertung nicht schämen. Mit seinem von A-Style unterstützten Privatteam RK-World-Rally-Team war gegen die Werksteams von Volkswagen, Citroen und Hyundai sowie die M-Sport-Truppe von Malcolm Wilson kein Kraut gewachsen.

"Das einzige Positive ist, dass wir das Ziel erreicht haben und das Tempo ganz gut war", so Kubicas Bilanz, nachdem er in den Wäldern von Wales die Saison zu Ende gebracht hat. Angesprochen auf seine acht Nullnummern bei insgesamt elf Einsätzen in dieser Saison verwies der Pole auf "zahlreiche technische Probleme". Mehr als einmal allerdings brachte er sich auch selbst um WM-Punkte, indem er seinen Ford Fiesta RS WRC neben die Piste setzte.

Solange sich in Sachen technischer Unterstützung nichts ändert, sieht Kubica schwarz, was bessere Ergebnisse in der Zukunft betrifft: "Die Werksteams zu schlagen, ist in unserer Position als kleines Team unmöglich." Der Ford-Privatier sagt aber auch, dass er "im nächsten Jahr gerne weitermachen würde, denn ich habe das Gefühl, dass ich mich in dieser Saison verbessert habe". Am Rande der Spanien-Rallye schloss Kubica Einsätze in anderen Rennserien für 2016 nicht aus.

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