RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye: News

Freddy Loix beendet Rallyekarriere

Der belgische Rallyepilot Freddy Loix wird seine aktive Karriere beenden und will sich künftig um den sportlichen Nachwuchs kümmern.

Freddy Loix hat seinen Rücktritt vom Rallyesport verkündet. In der Weltmeisterschaft hat der Belgier zwischen 1993 und 2004 insgesamt 93 Läufe bestritten und dabei drei Podestplätze geholt. Loix, der in der Rallye-WM Werkspilot bei Mitsubishi, Hyundai und Peugeot war, will sich mit nunmehr 46 Jahren anderen Projekten widmen. "Einer der Gründe für meinen Rücktritt ist ein exzellentes berufliches Angebot", verriet Loix auf einer Pressekonferenz. Die Volkswagen-Gruppe habe ihm angeboten, sich um die PR diverser Werksfahrer sowie jene von Škoda zu kümmern.

"Ich spüre, dass die Zeit reif ist, um etwas anderes zu machen. Ich hatte viel Glück im Leben, und die Rallyes haben mir eine Menge gegeben. Jetzt möchte ich dem Sport etwas zurückgeben und einer jungen Person helfen", sagte er über seine künftigen Karrierepläne. Neben seiner Marketingkarriere wird Loix weiterhin offizieller Testfahrer eines französischen Reifenherstellers bleiben.

Seine größten WM-Erfolge feierte er 1997 in Portugal und 1998 in Spanien, wo er mit einem privat eingesetzten Toyota jeweils Zweiter wurde. Nach seiner WM-Karriere, die 2004 endete, war er ein regelmäßiger Titelkandidat in der Intercontinental Rally Challenge, die er aber nie gewinnen konnte, sowie vereinzelt in der Rallye-EM am Start. Titel räumte er zum Schluss aber in der nationalen belgischen Meisterschaft ab. Fehlen wird der Belgier vor allem der heimischen Ypern-Rallye, die er stolze elf Mal gewinnen konnte, davon sechs der letzten sieben Ausgaben.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Youngsters am Start

Österreichs schnellste Jungpiloten beim ARC-Auftakt im Triestingtal

Mit Marcel Neulinger und Maximilian Lichtenegger starten die zurzeit schnellsten Jungpiloten des Landes beim Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge. Das große Comeback des Rallyesports im Triestingtal wird auf Asphalt-Sonderprüfungen mit Flair und Geschichte abgehalten.

Sensation im Triestingtal

Manfred Stohl gibt Österreich-Comeback!

Erstmals seit 2012 startet Österreichs WM-Vierter 2006, Manfred Stohl wieder bei einer Rallye in Österreich! Seinen Start bei der ARC Rallye Triestingtal bezeichnet Stohl als Hommage an seinen Freund und Beifahrer Peter Müller. Die beiden Gr.N-Weltmeister 2000 begrüßen und veredeln das Comeback des Rallyesports im Triestingtal.

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion