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„Zu riskant…“

Volkswagen-Werkspilot Jari-Matti Latvala nimmt zu den jüngsten Gerüchten Stellung, wonach es ihn zu Rückkehrer Toyota ziehen könnte.

Toyota kehrt 2017 nach fast 20 Jahren Pause in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück. Noch ist offen, welche beiden Fahrer engagiert werden. Es wird angenommen, dass Jari-Matti Latvala Gespräche mit Toyota-Teamchef Tommi Mäkinen geführt hat.

Latvala besteht allerdings darauf, dass er sich mit dem viermaligen Weltmeister nur privat unterhalten hat. "Derzeit ist es mein Plan bei Volkswagen zu bleiben", sagt Latvala. Er hat mit der Weltmeister-Mannschaft einen Vertrag bis Ende 2018.

"Es ist großartig, dass Toyota in die WM zurückkehrt, aber für 2016, 2017 und 2018 ziehe ich Toyota nicht in Betracht", nimmt Latvala den Gerüchten den Wind aus den Segeln. "Wenn man ein Auto hat, mit dem man die WM gewinnen kann, dann wäre es sehr, sehr riskant, dieses Boot zu verlassen."

Derzeit liegt Latvalas Fokus darauf, die dominante Form seines Teamkollegen Sebastien Ogier zu durchbrechen. Vor dem Saisonauftakt in Monte Carlo hat der 30-Jährige einen Plan, wie er das anstellen will: "In der ersten Saisonhälfte war ich noch nie erfolgreich", denkt der Finne an die vergangenen Jahre. "Normalerweise musste ich auf die Rallyes in der zweiten Jahreshälfte warten, bis ich erfolgreich war."

Mit Ausnahme der Winterrallye in Schweden konnte Latvala in der Vergangenheit meist erst ab der fünften Rallye Topergebnisse holen. Der WM-Zug war dann in der Regel bereits abgefahren. "Jetzt muss ich also taktieren", nimmt er sich vor. "Ich darf nicht versuchen jede Rallye zu gewinnen, sondern muss Podestplätze mitnehmen, bis jene Rallyes kommen, die mir besser liegen."

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