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Rallye: Exklusiv

Nach Meilenstein: Stengg bangt um die Opel-Cups

Die Freude über den ersten Staatsmeistertitel für Opel seit 1982/1995 mischt sich mit Bangen um die Fortsetzung der Cups. motorline.cc sprach mit Willi Stengg junior.

Michael Noir Trawniczek
Foto: GM Corp.

Zum ersten Mal seit Gerhard Kalnay im Opel Ascona 400 im Jahr 1982 respektive Raphael Sperrer 1995 in einem Opel Astra GSI 16V (Formel 2) konnte Julian Wagner gestern wieder mit einem Opel einen Staatsmeistertitel erringen. Willi Stengg junior, zugleich Teamchef von Wagner und Betreiber der beiden Opel-Cups ist naturgemäß stolz auf diese Leistung - gegenüber motorline.cc erklärte er: „Julian ist perfekt gefahren und wir konnten uns mit dem Opel Adam R2 ins Geschichtebuch der heimischen Rallye-Staatsmeisterschaft eintragen.“

Dass neben all der Freude nun auch Bangen dazukommt, liegt an der Übernahme von Opel durch den PSA-Konzern und den damit einhergehenden und bereits von PSA bestätigten massiven Sparmaßnahmen - Opel soll binnen fünf Jahren von einem Minus ins Plus gelangen. Gespart wird, wie leider oft, im Motorsport. In Deutschland soll man zwar vertraglich noch ein Jahr lang zur Fortsetzung des Adam-Cups verpflichtet sein, doch bei den Siegprämien soll bereits für das kommende Jahr massiv gestrichen werden.

In Österreich ist die Lage noch unklar. Sowohl die beiden Opel-Cups als auch die Wechselland-Rallye bangen um die Fortsetzung der Kooperation mit Opel Österreich. Willi Stengg junior wird kommende Woche mit den Entscheidungsträgern das Gespräch suchen: „Wir werden uns zusammensetzen und ich hoffe natürlich, dass wir weitermachen können. Die Autos sind alle vorhanden - und wie man gesehen hat, kann man mit unserem Adam R2 Staatsmeister der ORM2WD werden. Gerade jetzt, wo wir einen solchen Meilenstein erreichen konnten, wäre es schade, wenn wir dieses Momentum nicht nützen würden.

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