RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-EM: News

Von Thurn und Taxis wechselt in die ERC

Von der Rundstrecke auf die Rallyepiste: Albert von Thurn und Taxis geht 2017 mit einem Skoda Fabia R5 in der Rallye-Europameisterschaft an den Start.

Die Rallye-Europameisterschaft (ERC) bekommt 2017 royales Flair: Prinz Albert von Thurn und Taxis, Oberhaupt des Fürstenhauses Thurn und Taxis, wird mit einem Skoda Fabia R5 die ERC-Saison 2017 bestreiten. Der 33-Jährige, der in der Vergangenheit vor allem als GT-Pilot bekannt war und 2010 den Meistertitel im GT-Masters gewann, war im vergangenen Jahr von der Rundstrecke in den Rallyesport gewechselt und will in dieser Saison in der ERC vor allem Erfahrung sammeln.

"Im vergangenen Jahr bin ich zusammen mit Björn (Degandt, Beinfahrer; Anm. d. Red.) meine ersten Rallyes gefahren. Dabei ging es darum zu sehen, wie es läuft und ob es sinnvoll ist, weiterzumachen", sagt von Thurn und Taxis. "Wir dachten dann, dass es sinnvoll wäre, in einem internationalen Format auf unterschiedlichen Untergründen und bei verschiedenen Bedingungen Erfahrungen zu sammeln."

Der Umstieg vom GT-Sport in die Rallyeszene war für den Hobbyrennfahrer, der im Hauptberuf die familiären Unternehmen führt, ein großer Schritt. "Es war sehr schwierig, ich musste quasi von null anfangen", sagt er. Die Erfahrung aus dem GT-Sport habe ihm dabei kaum geholfen. "Das Fahren auf Asphalt fand ich im Rallyeauto ehrlich gesagt schwieriger als auf Schotter", so von Thurn und Taxis.

Auch um die Fähigkeiten als Mechaniker, die bei Rallyepiloten nach Unfällen oder Defekten durchaus gefragt sind, ist es beim Prinzen und seinem Beifahrer schlecht bestellt. "Das ist eine Schwachstelle, denn wir sind beide technisch unbegabt. Ich habe ein paar Reifenwechsel gemacht, aber das ist alles."

Aufgrund der fehlenden Erfahrung will von Thurn und Taxis in seiner ersten ERC-Saison vor allem so viele Kilometer wie möglich fahren, Ergebnisse seien zweitrangig. "Für mich geht es darum, zu lernen, das hat mit Björn sehr klar gemacht", sagt er. "Er will nicht, dass ich attackiere, sondern lerne. Das ist ganz hilfreich, denn es nimmt mir Druck. Der Plan ist, bis ins Ziel zu fahren und dabei hoffentlich nicht so langsam zu sein, dass es peinlich wird."

Die ERC-Saison 2017 beginnt vom 30. März bis 1. April mit der Azoren-Rallye.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

Bei der Rallye Weiz (17. & 18. Juli) ist alles vertreten: Von den Legenden der Historischen Rallye Europameisterschaft bis zu den elektrischen GSE-Boliden. Mittendrin kämpfen 21 Teams der Austrian Rallye Challenge um weitere ARC-Punkte.

Rallye Weiz: Vorschau EHRC

Historic pur mit Latvala und Delecour

Die beiden Lichtgestalten der internationalen Rallye-Szene stehen nächste Woche im Rahmen der Historischen Europameisterschaft am Start des fünften ORM-Saisonlaufs in der Oststeiermark

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

EHRC/ORM/ARC/GSE, Weiz: Vor Nennschluss

Countdown zur Rallye Weiz 2026 ist gestartet

Jetzt noch schnell eine Nennung abgeben und dann beim Motorsport-Spektakel rund um die oststeirische Bezirkshauptstadt aktiv dabei sein!

ERC, Rally di Roma Capitale: Bericht

Lernrallye im ERC-Lernjahr

Österreichs Nachwuchs-Hoffnungen Maximilian Lichtenegger und Marcel Neulinger haben in Rom eines ganz sicher: Dazugelernt.