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ET König Rallye: Nach SP9
Foto: Harald Illmer

Wagner führt - Spannung in ORM3 und HRM

Nach SP9 führt weiterhin Wagner vor Neubauer und Baumschlager. Um jede Sekunde wird in der ORM3 (Lukas Dirnberger vor Fabian Zeiringer) und in der HRM (Patrik Gaubinger knapp vor Karl Wagner) gekämpft. Nach der Mittagspause wird u. a. der Stadtkurs durch Judenburg zweimal gefahren.

Mit acht Prüfungen geht die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im steirischen Murtal heute zu Ende. Vier davon haben die Teilnehmer bereits hinter sich gebracht. Piloten, Beifahrer/Innen und Fahrzeuge befinden sich momentan in der Servicezone im FAZ Fohnsdorf. Nach den bereits gestern gefahrenen fünf Prüfungen und den heutigen vier fehlen noch vier weitere Wertungsstrecken, um dann den Sieger des vierten Laufs zur Österreichischen TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft präsentieren zu können.

Für den ersten Aufreger sorgte gleich heute in der Früh der Überraschungsmann des gestrigen Tages. Youngster Maximilian Lichtenegger, der sich mit seinem zweiradgetriebenen Opel Corsa Rally4 als Gesamtsechster mitten unter die weit leistungsstärkeren Allradler platzieren konnte, rammte auf der Prüfung 6 Baumkirchen – Gaberl mit Hochgeschwindigkeit einen zwecks eingebauter Schikane platzierten, rund 400 Kilo schweren Strohballen und schoss sich damit spektakulär ins Out.

Vorneweg ist Simon Wagner nach wie vor souverän unterwegs. Der Vorjahrssieger diktiert mit seinem Hyundai i20 Rally2 das Geschehen. Fast hat es den Anschein, als würde der Oberösterreicher mit der Konkurrenz spielen. Einzig der Salzburger Hermann Neubauer (Toyota Yaris Rally2) kann halbwegs mit Wagners Zeiten mithalten, eine richtige Gefährdung lasst der Spitzenreiter jedoch nicht zu.

Hinter dem Spitzenduo hält Raimund Baumschlager (Skoda Fabia Rally2) Platz drei, schwebt dabei aber irgendwie im luftleeren Raum. Denn der Deutsche Hermann Gassner zeigt zwar wieder eine gute Performance, zu mehr als Platz 4 reicht es mit dem leistungsschwächeren Renault Clio Rally3 eben nicht gegen die Rally2-Boliden. Dahinter reiht sich Routinier Max Zellhofer im Suzuki Swift ZMX auf Rang fünf ein, wobei sowohl Gassner als auch Zellhofer auf ihren momentanen Platzierungen das Schicksal mit Baumschlager teilen. Nach vorne geht nix, von hinten droht nix.

Dafür herrscht auf den Rängen hinter den einzementierten Top-five so etwas wie Wettkampfstimmung. Die Plätze sechs bis zehn sind heiß umkämpft von Piloten in Autos mit halbwegs gleichen motorischen Fähigkeiten. Den Oberösterreicher Lucas Dirnberger im Peugeot 208 Rally4 (Foto oben), als TEC7 ORM3-Leader wenige Sekunden vor dem Steirer Fabian Zeiringer (Opel Corsa Rally4) und Peter Hopf (Skoda Fabia Proto) sowie den Kärntner Thomas Traußnig (Peugeot 208 Rally4) und den Steirer Klemens Haingartner (Suzuki Swift ZMX) trennen jeweils nur einige Sekunden vor einer Rangverbesserung.

In der TEC7 Historischen Staatsmeisterschaft tobt das Spiel um Sieg oder Niederlage ebenfalls im Sekundenbereich. Der Oberösterreicher Patrick Gaubinger (Audi Quattro) führt nur noch 4,2 Sekunden vor Fünffach-Europameister Karl Wagner (Porsche 911) aus Wien. Der Oberösterreicher Horst Stürmer (Audi Quattro) hat als Dritter 25 Sekunden Rückstand.

Am Nachmittag erreicht die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau ihren ultimativen Höhepunkt, wenn der legendäre Stadtkurs über den Hauptplatz von Judenburg zweimal gefahren wird. Gerade hier sieht Spitzenreiter Simon Wagner seine größten „Gegner“. „Die Gefahr, dass man sich dort bei Randsteinen ein Rad beschädigt, ist dort natürlich sehr groß. Da heißt es sehr konzentriert zu bleiben“, meint der vierfache Staatsmeister.

ET KÖNIG Rallye 2025, Zwischenstand nach 9 von 13 Sonderprüfungen

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