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ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Pröglhöf
Foto: Full Send Motorsports Media Agency

Pröglhöf zurück im Cockpit – Heimspielstimmung!

Nach der Winterpause meldet sich der Sittendorfer Rallyepilot Luca Pröglhöf mit einem spontanen Einsatz zurück: Bei der Triestingtal-Rallye...

Nach der Winterpause meldet sich der Sittendorfer Rallyepilot Luca Pröglhöf mit einem spontanen Einsatz zurück: Bei der Triestingtal-Rallye am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren Pause in die Region zurück – nur wenige Kilometer von seiner Heimat entfernt und damit quasi vor der Haustür.

Geplant war der Start ursprünglich nicht. Doch ein Treffen mit Waldherr Motorsport (WMS) brachte Bewegung in die Saisonvorbereitung. Ein freies Fahrzeug bot die Chance auf einen kostengünstigen Testeinsatz – ideal, um sich auf die kommende Europameisterschaft einzuschießen. Spontan springt Jakob Ruhsam am Beifahrersitz ein, da Stammbeifahrerin Christina Ettel bereits verplant war.
Ganz ohne Bedingungen kam das Angebot allerdings nicht zustande. Teamchef Waldherr formulierte die Sache laut Pröglhöf „recht unkompliziert“: Von uns bekommst du ein perfektes Auto – das Gewinnen übernimmst du.

Ein Deal, den man im Motorsport offenbar nicht ausschlägt.

Pröglhöf, der auch 2026 für die Marke Opel fährt, sieht den Start als optimale Vorbereitung und möchte zeigen, was er kann.
„Ich sehe es als wertvolle Vorbereitung auf die EM und bin Luca Waldherr, der selbst weiß, wie schwer es ist Budgets aufzustellen, mehr als dankbar. Mein erster Einsatz im Rally4 war bei WMS und ich habe es bis ins Werksteam geschafft – da sieht man, dass die Jungs schauen, dass man vorankommt. Ich werde alles geben, um wie zugesagt den Pokal nach dem Rennen an WMS übergeben zu können“, so der 26-jährige Sittendorfer.

Für Pröglhöf ist der Einsatz mehr als nur ein weiterer Lauf: Einerseits die seltene Gelegenheit, ohne großes Budgetthema viele Wettbewerbskilometer zu sammeln, andererseits ein wichtiger Schritt Richtung internationaler Saisonstart im Mai in Schweden. Gleichzeitig zeigt der Einsatz auch die Realität des Rallyesports – Sponsoren, Nachwuchsprogramme und unterstützende Teams sind oft entscheidend, um überhaupt fahren zu können.

Der vorliegende Teambericht wurde im Rahmen des ARC-Presseservice im Zuge der Kooperation von Austrian Rallye Challenge und motorline.cc veröffentlicht.

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