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ARC Rallye Triestingtal 2027
Foto: Gschwandner

Gschwandner: „Es wäre angerichtet…“

ARC-Obmann Georg Gschwandner hat in seiner Rolle als Veranstalter der ARC Rallye Triestingtal ein Presse-Statement veröffentlicht. Nach dem großartigen Comeback 2026 kämpft die Rallye ums Überleben…

Pressestatement Georg Gschwandner

Das Wichtigste vorweg, mit den Austragungsgemeiden ist man sich vorbehaltlich der Zustimmung der Bezirkshauptmannschaft über ein neues wesentlich langsameres Streckenlayout als heuer einig.

Das Rallyezentrum in Enzesfeld-Lindabrunn würde gerne wieder die Gastgeberrolle übernehmen.

Die Feuerwehren würden sich wieder darüber freuen, die zahlreichen Rallye Fans aus nah und fern bewirten zu dürfen.

Und trotzdem steht alles im Konjunktiv bzw. mit einem großen Fragezeichen.

Sponsor dringend gesucht: „Kann mir Minus nicht mehr leisten“

Dazu Veranstalter Georg Gschwandner:

„Ich bin und war schon in viele Organisationsteams von Rallyeveranstaltungen eingebunden, aber so eine produktive und konstruktive sowie unkomplizierte Zusammenarbeit mit Behörden, Gemeinden und ortsansässigen Vereinen wie hier im Triestingtal habe ich selten bis nie erlebt.

Leider ist es aber so, dass trotz intensiven Bemühungen weder ortsansässige noch überregionale Partner zu Verfügung stehen, welche diese Veranstaltung finanziell dementsprechend unterstützen wollen oder können. Wir schlossen bereits heuer mit einem Minus ab, nochmals kann und möchte ich mir das nicht leisten.

Die Zeit drängt immer mehr, aber ohne ein halbwegs gesichertes Budget, wäre es grob fahrlässig die Rallye durchzuführen.

Hinzu kommt, dass wir zum einem seitens der Naturschutzauflagen und zum anderen den später in der Saison teils dicht gedrängten österreichischen Rallyekalender geschuldet nur am letzten Wochenende im Februar fahren können.

Es wäre schön wieder einen großartigen ARC Auftakt im Triestingtal zu haben, aber leider können wir nicht mit einem so üppigen Starterfeld wie beispielsweise jetzt in Dobersberg rechnen.

Am Beginn der Saison warten viele Teilnehmer noch ab, oder müssen der aktuellen wirtschaftlichen Lage und der allgemein zurückgegangenen Sponsorbereitschaft geschuldet eine Saisonplanung mit weniger Einsätzen gestalten..

Das bedeutet wiederum, man muss mit weniger Einnahmen aus Nenngeldern kalkulieren und den Rest des Budgets durch wie erwähnt schwer bis nicht zu findende Sponsoren erstellen.

Wir haben unsere uns eigene gesetzte Frist nochmal bis in die letzte Oktoberwoche verlängert, sollte aber kein wirtschaftliches Wunder oder ähnliches eintreten, wird es 2027 keine Triestingtal Rallye und daraus resultierend leider auch keine wie heuer durchaus massive Wertschöpfung für Wirtschaftstreibende, Beherbergungsbetriebe und Vereine geben.“

Trotz Kampagne der Grünen: „Positive Resonanz in der Bevölkerung“

Gefragt, ob die seitens der Grünen Bad Vöslau massive Kampagne in den sozialen Medien gegen die Triestngtal Rallye irgendwelche negativen Auswirkungen in der Vorbereitungszeit auf die Veranstaltung haben, antwortet Georg Gschwandner:

„Ich denke nicht, bis jetzt ist niemand an mich herangetreten, ich verfolge die Einträge nur am Rande, man erkennt aber an den Großteil wirklich seriösen profunden Antworten an die Grünen Bad Vöslau, dass die Veranstaltung eine riesige positive Resonanz in der ansässigen Bevölkerung genießt, eigentlich kann man sich einen transparenteren Zuspruch bzw. Werbung für die Veranstaltung kaum wünschen, daher doppelt schade, dass diesen Umstand bis dato kein Sponsor zu seinem Vorteil zu nutzen weiß.

Aber natürlich finde ich es auch schade, dass die Rallye zu einer scheinbaren Plattform regionalpolitischer Auseinandersetzungen genutzt wird.

Abschließend ist zu sagen, dass man immer bemüht ist, sich mit .konstruktiven Kritikern zusammenzusetzen um Lösungen zu finden, dies aber nur möglich ist, wenn selbige auf einen zukommen.“

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