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ARC: Rallye Zwettl

Sieg nach Blick über den Tellerrand

Nach einem Reifentest bei der Vyškov-Rallye (CZE) holte Gerald Rigler bei der 3. Braustadt-Burg-Rallye Zwettl einen souveränen Sieg.

Bildquelle: Rigler Racing

Mit dem Blick über den Tellerrand zum grandiosen Gesamtsieg bei der 3. Braustadt-Burg-Rallye Zwettl: Genau genommen richtet sich der Blick über die österreichische Staatsgrenze in die Tschechische Republik, wo das Rigler Racing Team seinen Ford Fiesta R5 bei der Vyškov-Rallye auf Herz und Nieren für die weiteren Meisterschaftseinsätze in Österreich testete. Da man bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit dem Setup zufrieden war, hat man diese Möglichkeit genutzt, um den Fiesta R5 von Zellhofer Motorsport an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Da es in Österreich sehr schwer ist, an Informationen mancher Reifenhersteller zu kommen, habe man in der Tschechischen Republik den tollen Support genutzt und konnte eine neue Reifenmarke erstmals vernünftig testen, wie Gerald Rigler berichtet. Vollgepackt mit der im Ausland gewonnenen Erfahrung ging es zum zweiten Lauf der Austrian Rallye Trophy, bei der für das Duo Gerald Rigler und Martin Roßgatterer der Sieg die einzige Zielvorgabe war. Gleich nach der ersten Sonderprüfung wurde klar, dass sich der ausführliche Test gelohnt hatte, startete man doch gleich mit einer Bestzeit.

Der kleine Vorsprung von 1,8 Sekunden auf den starken Ungarn Daniel Fischer, der bei dieser Rallye einen modernen Subaru pilotierte, war den beiden Rigler-Racing-Piloten jedoch nicht genug. Rigler: "Aufgrund der vielen neuen Einstellungen und der anderen Reifen begannen wir etwas verhalten, um uns langsam an den Grenzbereich heranzutasten." Diese Strategie verwarfen die "Benzinbrüder" jedoch gleich wieder und knallten auf der zweiten Sonderprüfung eine gewaltige Bestzeit mit 26,3 Sekunden Vorsprung in den Waldviertler Asphalt.

Genau in dieser Tonart ging es bis zur siebenten Sonderprüfung weiter. Aufgrund des bis dahin herausgefahrenen Vorsprungs, der zu diesem Zeitpunkt der Rallye schon über eine Minute betrug, entschloss sich das Team, noch einmal einen anderen Reifen zu probieren, um einen direkten Vergleich zu erlangen. Am Ende gewannen Rigler/Roßgatterer mit mehr als zwei Minuten Vorsprung vor den beiden Ungarn Kocsomba und Lajosházi, beide auf Mitsubishi. "Wir können auf eine geniale Rallye zurückblicken, bei der wir – und damit meine ich unser gesamtes Team – alles richtig gemacht haben", so das Fazit.

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