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Rallye-WM: News

VW: Viel Aufwand für das WRC2-Comeback

Obwohl der neue Volkswagen Polo GTI R5 nur in der WRC2 an den Start gehen wird, spult der Hersteller das komplette Testprogramm ab.

Bildquelle: Volkswagen

Volkswagen hat mit seinem Polo für die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) die Jahre 2013 bis 2016 dominiert. Erstmals nach dem Ausstieg des deutschen Herstellers wird in Spanien ein Werks-Polo eingesetzt. Der neue Polo GTI R5 ist für die WRC2 vorgesehen und wird unter anderem von Petter Solberg gesteuert werden. Dem Zufall überlässt Volkswagen nichts: Das Auto muss dasselbe Testprogramm abspulen, wie damals das Weltmeisterauto in der WRC.

Am 1. Oktober soll das Fahrzeug homologiert werden und bis dahin soll es bereits über 10.000 Kilometer absolviert haben. "Wegen der Regeln für R5-Autos und die Kostenregulierung, ist es schwierig, als Team einen Unterschied auszumachen", sagt VW-Motorsportchef Sven Smeets. "Wir können aber auf die Erfahrungen mit dem Polo R WRC zurückgreifen." Der neue Polo sei genau an denselben Orten getestet worden, wie damals das Meisterauto.

"So können wir die Daten von früher nutzen", verrät Smeets. "Wir haben versucht, den optimalen Kompromiss aus Wettbewerbsfähigkeit, Leistung und Haltbarkeit zu finden." Volkswagen freue sich bereits darauf, das Auto bei der Rallye Spanien erstmals in einem Wettbewerb einzusetzen. Es soll jedoch das einzige Rennen sein, an dem Volkswagen als Werksteam teilnehmen wird.

Das Auto ist für den Kundensport bestimmt, jedoch sei es unwahrscheinlich, es im Jahr 2019 noch einmal zu sehen. "Es sind halt nicht mehr viele Rallyes übrig in dieser Saison", sagt Smeets. "Im Jahr 2019 wird das Auto aber am Start stehen. Dabei werden auch lokale Importeure helfen." Einige Polo GTI R5 sollen in der Rallye-Europameisterschaft zum Einsatz kommen, so der Motorsportchef.

Auf eine Limitierung von 50 Autos will sich Smeets nicht festlegen. "Im Jahr 2019 werden wir 35 Autos bauen und in der Saison 2020 werden wir sicher nicht weniger produzieren", erklärt er. "Es gibt kein Limit von 50 Autos. Wir haben vor, die Fahrzeuge über den gesamten Homologationszyklus zu verkaufen - und der geht vier Jahre."

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