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ORM: Jännerrallye 2019

Roßgatterers bisher lehrreichste Rallye

Martin Roßgatterer bestritt bei der Jännerrallye in einem Mitsubishi Lancer Evo V seine erste Rallye auf Eis und Schnee als Fahrer.

Foto: Harald Illmer

Roßgatterer zeigte gleich zu Beginn enorme sportliche Motivation und legte im Shakedown die Bestzeit aller Nicht-R5-Fahrzeuge hin. Zur großen Überraschung seiner selbst und vieler seiner Rallyekollegen ging es am Freitag bei den ersten SP in der gleichen Tonart weiter. Leider verlor er bei den Nachtprüfungen in Schönau aufgrund einer angelaufenen Frontscheibe und einem damit verbundenen Blindflug durch das nächtliche Schneetreiben einiges an Zeit.

Mit völlig neuem Setup und dem Versuch, die verlorene Zeit wieder gutzumachen, starteten Roßgatterer und Beifahrer Philip Hahn am Samstag Morgen in die neunte Sonderprüfung. "Die ersten Kurven waren der Wahnsinn. Wir waren kaum quer, konnten richtig Schwung aus den Kurven mitnehmen und hatten großes Vertrauen in das Auto", so Roßgatterer.

Leider bremste er dann in einer Kurve zu spät an und verpasste somit die Ideallinie. Der Mitsubischi kam zwar nur zwei Meter von der Straße ab, konnte aber – trotz aller Versuche – aufgrund des tiefen Schnees nicht mehr zurück auf die Straße befördert werden.

Roßgatterer: "Rallyefahren soll für mich trotz der schwierigen Wetterbedingungen eine Sportart bleiben. Ich könnte mich nicht damit zufrieden geben, die Sonderprüfungen nur schlicht abzufahren und auf Ausfälle der vorderen Platzierungen zu warten. Nichtsdestotrotz werde ich mir diese Erfahrung mitnehmen und ganz bestimmt daraus lernen."

Auf jeden Fall hat das Team Roßgatterer/Hahn am ersten Rallyetag gezeigt, dass es sehr wohl mit den alten Hasen der Szene mitmischen kann; die beiden Newcomer nehmen sich dies als positiven Antrieb für künftige Projekte im Rallyesport mit.

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