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Rallye: News

Szilveszter-Rallye als Ende und Anfang

Zum Jahresausklang hat Martin Gruber noch mal Großes vor: Er will seinen Lada im praktischen Wettbewerb auf Herz und Nieren prüfen.

Foto: Christa Feichtner, Text: Andreas Lugauer

Im Zuge dieses Abenteuers bei der ungarischen Szilveszter-Rallye wird er auf einige andere Lada-Piloten treffen. Dabei wird Stefanie Grubeck die Ehre und das Vergnügen haben, erstmals als Copilotin mit dabei zu sein.

Nach einer insgesamt sehr zufriedenstellenden und gelungenen Saison möchte es Martin Gruber zum Jahresende noch einmal so richtig krachen lassen. Passenderweise gibt es kurz vor Silvester eine kleine, aber feine Veranstaltung in Ungarn, bei der sich vor Allem die dort heimischen Lada-Driver so richtig nach Herzenslust austoben. Martin Gruber war bereits einmal dabei, nämlich im vergangenen Jahr, mit seinem damaligen Copiloten Thomas Schimek. Es war seine persönliche Premiere mit der "Russen-Schleuder", und die endete immerhin mit dem zehnten Platz in der Hubraumklasse sowie dem 13. Rang in der inoffiziellen Lada-Wertung.

Das Ziel für heuer ist es logischerweise, dieses Ergebnis zu toppen, und nebenbei auch die Feineinstellungen am Fahrwerk zu optimieren. Schließlich ist "Nach der Saison" immer auch "Vor der Saison", und die nächste Kraftprobe auf heimischem Boden, wo es darum geht, Wettbewerbsfähigkeit zu beweisen, kommt bestimmt.

Letztendlich gilt es auch, die passenden Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, daß sich Stefanie Grubeck gut ins Wettbewerbsgeschehen einleben kann, denn sie wird den Einsatz von Martin Gruber aus nächster Nähe vom Beifahrersitz aus erleben. Die 32jährige Bekannte des Aufsteigers aus Buchbach bei Waidhofen/Thaya hat nach einem Gespräch, das während des Sommers stattgefunden hatte, spontan Lust bekommen, gemeinsam mit Martin ein Team zu bilden und sich einem Rallye-Wettbewerb zu stellen. Auch bei einigen Rennen und Trainings-Aktivitäten hat sie Martin bereits begleitet. Durch ihren Einstieg in den aktiven Motocross-Sport im vergangenen Jahr ist Stefanie zudem schon sehr stark auf Speed geeicht, was den Ausflug ins Rallye-Geschehen sicher erleichtern wird. Man darf auf das Fazit, das beide aus dem gemeinsamen Erlebnis ziehen werden, schon vorab gespannt sein.

Gewiß ist, daß die Rallye-Begeisterung in Ungarn sowohl bei den Aktiven wie auch beim Publikum überdurchschnittlich hoch ist. Martin Gruber hat bereits im vergangenen Jahr die erstklassige Stimmung bei den Zusehern sehr angenehm zu spüren bekommen, die Motivation, alle Anstrengungen in eine ansprechende Show bei gutem Speed zu setzen, steigt damit noch um Einiges mehr. Die PS-Kraft alleine entscheidet noch lange nicht über den Grad an Action und Atmosphäre. Das wissen gerade langjährige Rallye-Anhänger am Besten.

Für Martin Gruber endet die Rallye-Saison 2019 an einem der letzten Tage des ausklingenden Jahres. Damit der Anfang im neuen Jahr umso besser gelingen möge. Dafür darf man ihm jetzt schon die Daumen drücken.

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