RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Neubauer: Mikulas Rally als Test für die Monte
Foto: Daniel Fessl

Neubauer: Mikulas Rally als Test für die Monte

Der erste Schotter-Einsatz seit mehr als einem Jahr endet mit Top 10-Platzierung - Highlight ist aber das Antreten von Neubauer/Ettel bei der Rally Monte Carlo 2021...

Mit der Letztversion des Ford Fiesta Rally2, mit dem Hermann Neubauer und sein Co-Pilot Bernhard Ettel ursprünglich den Titel in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft verteidigen wollten, ging es für das erfolgreiche Duo am vergangenen Wochenende zum ersten Mal auf Zeitenjagd. Das allerdings nicht in Österreich, sondern in Ungarn, genauer gesagt bei der traditionellen Mikulas („Weihnachts“) Rallye, die in diesem Jahr ironischerweise zum 24. Mal ausgetragen wurde. Die ultraschnellen Schotterpisten, teilweise auf alten Truppenübungsplätzen der ungarischen Armee, sind extrem populär und ziehen jedes Jahr die besten ungarischen Piloten an, garniert wird das Starterfeld immer wieder mit starken Teams aus dem Ausland.

Die Freude über das Antreten war bei Hermann Neubauer dementsprechend groß: „Wir sind viel zu lange nicht im Auto gesessen, umso schöner war dieser Start, auch wenn wir lieber in Österreich gefahren wären. So müssen wir uns aber bei der ungarischen Föderation bedanken, die es trotz der schwierigen Umstände ermöglicht, dass wir unseren Sport ausüben können. Die Rallye selbst war sensationell, diese Schotterprüfungen sind ein echtes Highlight. Und die Lokalmatadore fahren wirklich sauschnell, Kompliment. Ich hab‘ den Beginn der Rallye ein bisschen verschlafen, dann ging es gut, wir konnten schnelle Zeiten fahren, bis ich auf den beiden letzten Sonderprüfungen Fehler gemacht und gut 30 Sekunden verloren habe. So gesehen geht der achte Gesamtrang mit rund einer Minute Rückstand in Ordnung, daran sieht man aber auch, wie eng das Feld zusammenlag.“

Die große Sensation verkündete der Salzburger dann im Ziel der Mikulas Rally: „Bernhard und ich werden – quasi als Wiedergutmachung für das wirklich traurige Rallye-Jahr 2020 – im Jänner 2021 die legendäre Rally Monte Carlo bestreiten. Ich wollte schon immer bei einer legendären WM-Rallye antreten und dank meiner Partner und Sponsoren hat sich diese tolle Möglichkeit ergeben, die wir sehr, sehr gerne wahrnehmen werden. Das wird eine große Herausforderung, keine Frage, aber wir geben wie immer alles, um uns so gut wie möglich zu präsentieren!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ORM, Rallye Weiz: Vorschau

Tage der Wahrheit beim Rallye-Feuerwerk

Während Staatsmeister Simon Wagner nächste Woche seinen sechsten Titel in Serie fixieren könnte, geht es auch in den weiteren TEC7 ORM-Formaten in die heiße, weil entscheidende Phase

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

Rallye Weiz: Vorschau EHRC

Historic pur mit Latvala und Delecour

Die beiden Lichtgestalten der internationalen Rallye-Szene stehen nächste Woche im Rahmen der Historischen Europameisterschaft am Start des fünften ORM-Saisonlaufs in der Oststeiermark

ERC, Rally di Roma Capitale: Bericht

Lernrallye im ERC-Lernjahr

Österreichs Nachwuchs-Hoffnungen Maximilian Lichtenegger und Marcel Neulinger haben in Rom eines ganz sicher: Dazugelernt.

AARC, Rally Zelezniki: Vorschau

Regner kann Führung im Alpe Adria Cup erobern!

3 Teams aus Österreich, 3 Teams aus Italien, 3 Teams aus Ungarn und 2 Teams aus Tschechien werden am kommenden Wochenende nördlich von Laibach bei der vierten AARC/AART Rallye in Slowenien erwartet.

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.