RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Rally di Roma Capitale
Foto: FIA ERC

ERC-Auftakt: Enttäuschung für die Österreicher

Nach vielversprechendem Shakedown erlebten Niki Mayr-Melnhof und Co eine enttäuschende aber auch lehrreiche Rallye Rom di Capitale, Mayrhofer mit Dinkel auf P15.

Noir Trawniczek

Die Motorprobleme, welche Niki Mayr-Melnhof nach einem vielversprechenden Shakedown (Bestzeit und Platz drei) ausgerechnet im Qualifying am gleichen Tag heimsuchten, stellten sich auch am ersten Tag auf der ersten Prüfung wieder ein, womit gleich einmal eine Minute Rückstand auf dem Konto waren. Diese Motorprobleme konnten dann zwar behoben werden, doch Mayr-Melnhof dürfte wohl mental in ein „Down“ gerutscht sein und erklärte in der Folge, er würde„wie eine Großmutter fahren“, wengleich sich auf mancher Prüfung „Spaß“ einstellte. Nach einem Benzinleck auf dem Weg in den Parc ferme war der Spaß wohl auch für die Mechaniker des Drift Company Rally Teams enden wollend. Am zweiten Tag gab es für den Einsatz der Mechaniker viel Lob - doch zeitenmäßig konnte Niki Mayr-Melnhof nicht mehr jenes Potential abrufen, das ihn ihm ruht. Dazu kam noch ein Reifenschaden, sodass Niki Mayr-Melnhof und Poldi Welsersheimb beschlossen, nur noch die Platzierung nachhause zu fahren, einen enttäuschenden 40. Platz...

Nicht viel besser erging es Nikolai Landa bei den ERC3 Junioren, der jedoch schon vor der Rallye wusste, dass er bei diesem historischen ERC-Auftakt vor allem eines wird: viel für die Zukunft lernen. Das Bremsmanagement ist und bleibt der wunde Punkt - wichtig war, dass der Jungpilot sich nicht brechen lässt und möglichst viel aus den gemachten Erfahrungen lernen kann - mit Teamchef Beppo Harrach wird das garantiert der Fall sein. Vielleicht wird sich diese Rallye später einmal als eine der wichtigsten für Nikolai Landa erweisen...

Pech für Baumschlager Rallye Racing: Norbert Herczig verunfallte auf der vierten Prüfung auf Platz neun liegend und konnte immerhin dank er Arbeit der Mechaniker am zweiten Tag den neunten Platz der zweiten Etappe belegen. Albert von Thurn und Taxis und der Österreicher Bernhard Ettel belegten Platz 17. Bestplatzierte Österreicherin wurde Ursula Mayrhofer an der Seite von Dominik Dinkel auf Platz 15. Gewonnen hat die Rallye Alexey Lukyanuk, der Lokalmatador Giandomenico Basso um 16,1 Sekunden bezwingen konnte.

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Rally di Roma Capitale

Weitere Artikel:

Nach einem durchwachsenen Jahr zeigt Hyundai nun den überarbeiteten i20 N Rally1- das Auto soll standfester und schneller sein - Ziel sind alle drei WM-Titel

Rallye Dakar 2026: Etappe 4

Lategan nun vor Al-Attiyah Spitzenreiter

Auch an Tag 4 haben die hinteren Starter einen Vorteil, die Gesamtwertung stellt sich erneut auf den Kopf - Titelverteidiger Al-Rajhi/Gottschalk geben die Rallye auf

Rallye Dakar 2026: Etappe 11

Lategans Traum vom Sieg platzt

Henk Lategan verliert in der elften Etappe mehr als eine Stunde - Mattias Ekström (Ford) holt Tagessieg - Nasser Al-Attiyah (Dacia) führt knapp vor Nani Roma (Ford)

M-Sport: Neuer Look, neues Duo

M-Sport präsentiert den Puma Rally1

M-Sport startet mit neuem Look in die WRC-Saison 2026 - Der Ford Puma Rally1 zeigt frische Farben und ein irisches Fahrerduo - In Monte Carlo geht es los

Jännerrallye: Bericht Knobloch

ORM2-Podium bei der "Jänner" für Knobloch

Das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst erreichte im Clio Rally3 das im Vorfeld gesteckte Ziel – das ORM2-Podium bei Auftakt zur TEC7 ORM 2026 im Rahmen der „Jänner“.

Jännerrallye: Bericht Lengauer

Lengauer erkämpft trotz Pech Platz zwei

Jännerrallye-Seriensieger erstmals geschlagen. Michael Lengauer/Jürgen Rausch holen nach einem Reifenschaden noch Platz zwei. Erneut liefert der Lokalmatador im BRR Skoda Fabia RS Rally2 eine Spitzenleistung.