RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Monza: Sordo führt – Evans auf WM-Kurs Dani Sordo spielte am Freitag all seine Routine aus
Motorsport Images

WRC Rallye Monza 2020: Dani Sordo führt - Elfyn Evans auf WM-Kurs

Dani Sordo führt die Rallye Monza nach dem ersten Tag knapp vor Esapekka Lappi an - WM-Rivalen Sebastien Ogier und Elfyn Evans dicht beieinander

Hyundai-Pilot Dani Sordo hat die sehr schwierigen Bedingungen am ersten Tag der Rallye Monza 2020, Saisonfinale der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), am besten gemeistert. Der spanische Routinier gewann bei starkem Regen und kalten Temperaturen zwei der fünf Wertungsprüfungen (WP) und führt die Rallye mit 1,0 Sekunden Vorsprung vor M-Sport-Ford-Pilot Esapekka Lappi an.

Dahinter folgen auf den Rängen drei und vier die beiden WM-Rivalen Sebastien Ogier und Elfyn Evans (beide Toyota). Evans führt die Gesamtwertung aktuell mit 14 Punkten Vorsprung vor Ogier an. Bliebe es bei diesem Ergebnis, wäre Evans neuer Weltmeister.

"Es war sehr schwierig, aber immerhin haben wir keine Fehler gemacht und fahren noch", beschreibt Evans nach der letzten WP des Tages die Bedingungen, die alle Fahrer vor eine große Herausforderung stellten. Auch Ogier meint: "Es war schwierig, heute keine Fehler zu machen. Es war so rutschig und er Grip hat sich ständig verändert."

Neuville vergibt mit Crash letzte WM-Chance

Ogier hatte die Rallye nach der ersten WP am Donnerstag angeführt, doch schon bei der zweiten WP am Freitagmorgen setzte sich Sordo mit einer Bestzeit an die Spitze. Dann schlug die Stunde von Lappi, der Winterreifen montieren ließ und damit bei den nassen und kalten Bedingungen mehr Grip hatte.

Mit einer souveränen Bestzeit bei WP 3 ging er in Führung, während Ogier mit einer beschlagenen Windschutzscheibe zu kämpfen hatte. Am Nachmittag kopierten einige Rivalen Lappis Taktik mit den Winterreifen, sodass der Finne seinen Vorsprung einbüßte und bei der sechsten WP von Sordo knapp von der Spitze verdrängt wurde.

Thierry Neuville (Hyundai) hat seine letzten Titelchancen am Freitag vergeben. Bei der vierten WP schlug der Belgier mit seinem i20 WRC an, beschädigte dabei das rechte Vorderrad und schied aus. Ein vergleichbarer Unfall zwar auch Gus Greensmith (Ford) zur Aufgabe. Für seinen Teamkollegen Teemu Suninen ist die Rallye nach einem Motorschaden bereits vorzeitig beendet.

Am Samstag Prüfungen auf Eis und Schnee

Schnellster R5-Fahrer ist Andreas Mikkelsen (Skoda), der auf Gesamtrang sieben die WRC3-Wertung für Privatfahrer anführt. In der WRC2-Wertung für werksunterstützte R5-Autos führt mit Pontus Tidemand vom deutschen Team Toksport WRT ebenfalls ein Skoda-Pilot.

Nachdem die Prüfungen am Freitag auf und rund um die Formel-1-Strecke von Monza ausgetragen wurden, stehen am Samstag sieben WP im Voralpenland nördlich von Bergamo auf dem Programm. Dort erwarten die Crews nach einem Wintereinbruch schneebedeckte Straßen.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu