RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Austrian Rallye-Challenge: Das ist neu im Jahr 2020

Austrian Rallye-Challenge: Das ist neu im Jahr 2020

Am 6./7. März erfolgt mit der Blaufränkischland-Rallye der Saisonauftakt der Austrian Rallye-Challenge, auch sonst gibt es einige Neuigkeiten zu vermelden.

Foto: Daniel Fessl

ARC Kalender 2020
Bei der Auswahl der Rallyes, zog man auch das Feedback der Aktiven und der Veranstalter des
Vorjahres heran. Besonders das Augenmerk auf die Relation zwischen Leistbarkeit, Zeitaufwand und dem Gebotenen war den Verantwortlichen wichtig. So kam man überein, dass man die ARC nach Möglichkeit auch in ÖM Veranstaltungen eingliedern will, wenn allerdings der zeitliche und finanzielle Aufwand der teilnehmenden ARC Teams überschaubar bleibt.

Die ARC Veranstalter verständigten sich per Mehrheitsbeschluss darauf, dass die Eingliederung in ÖM Läufen nur dann stattfinden kann, wenn am 1. Tag der Veranstaltung maximal eine Sonderprüfung oder Supertage befahren wird. Aus diesem Grund kann die Rallye Weiz 2020 für die ARC leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Ein Eingliedern der ARC bei der nun mehr abgesagten Wechselland Rallye stand zur Diskussion, scheiterte schlussendlich aber daran, dass hier vom Veranstalter und der AMF kein Konzept gefunden werden konnte, welches den Beschluss der ARC Veranstaltern entsprochen hätte.

ARC-Terminkalender 2020

06. - 07. März 2020
BLAUFRÄNKISCHLAND RALLYE
Deutschkreutz / Bgld.

24. - 25. April 2020
RALLYE VIPAVSKA DOLINA
Adijovscina / SLO

05. - 06. Juni 2020
MURAUER RALLYESPRINT
St. Veit an der Glan / KTN

14. - 15. August 2020
MÜHLSTEIN RALLYE PERG
Perg / OÖ

18. - 19. September 2020
NIEDERÖSTERREICH RALLYE
Pöggstall / NOE

09. - 10. Oktober 2020
HERBSTRALLYE DOBERSBERG
Dobersberg / NOE

Einschreibung eröffnet
Mit der Blaufränkischland-Rallye rund um die Marktgemeinde Deutschkreutz in Burgenland, steht ein neuer Eröffnungslauf zur heurigen ARC Saison mit 8 Sonderprüfungen über 98 Gesamtsonderprüfungskilometer am Programm. Der Veranstalter ist täglich in Erwartung seitens der AMF die Rallyestandardausschreibung 2020 übermittelt zu bekommen, um das Nennformular online stellen zu dürfen. Die Austrian Rallye Challenge Einschreibung ist aber bereits möglich! Für die Ausschreibung zur ARC 2020 wurde von ARC Organisator Helmut Schöpf versucht, konstruktive Kritikpunkte seitens der Teams umzusetzen, was zu einigen Neuerungen führt.

Überarbeitetes Punktesystem
Das Punktesystem wurde wie folgt adaptiert: Die Wertung erfolgt Aufgrund der jeweiligen Gesamtwertung der ARC Wertungsgruppen gemäß Artikel „c“ Spalte Wertungsgruppe / Wertungsklassen, nach folgendem Punkteschema:

1. Platz 20 Punkte
2. Platz 17 Punkte
3. Platz 15 Punkte
4. Platz 12 Punkte
5. Platz 11 Punkte
6. Platz 10 Punkte
7. Platz 9 Punkte
8. Platz 8 Punkte
9. Platz 7 Punkte
10. Platz 6 Punkte
11. Platz 5 Punkte
12. Platz 4 Punkte
13. Platz 3 Punkte
14. Platz 2 Punkte
15. Platz 1 Punkt

d1) Zusatzpunkte
Im Gesamt / Gruppenklassements der ARC, ARCH, JARC, ART, ARCP und ARCA werden folgende Zusatzpunkte vergeben:
1. Platz: 10 Punkte
2. Platz: 6 Punkte
3. Platz: 4 Punkte

Diese Zusatzpunkte werden nur dann vergeben, wenn mindestens 10 Starter in der genannten Wertungsgruppe auf der SP1 gestartet sind. Bei weniger als 10 Startern werden diese Punkte halbiert vergeben.

In den Klassen C1, C2, C3, C4 und C5 sowie H1, H2, H3 und H4 werden folgende Zusatzpunkte
vergeben:
1. Platz: 6 Punkte
2. Platz: 4 Punkte
3. Platz: 2 Punkte

Diese Zusatzpunkte werden nur dann vergeben, wenn mindestens 5 Starter in der genannten Wertungsklasse auf der SP1 gestartet sind. Bei weniger als 5 Startern werden diese Punkte halbiert vergeben.

Teams, die gestartet, jedoch nicht in den Punkterängen sind oder das Ziel nicht erreicht haben, erhalten einen Punkt (ausgenommen Ausschluss aufgrund eines technischen oder Verkehrsvergehens). Für den Start bei ARC Veranstaltungen, die für Fahrer und/oder Beifahrer als Streichergebnisse zu werten sind, werden im ARC Endklassement je Streichergebnis 2 Punkte vergeben.

Deutsche Teams willkommen und punkteberechtigt
Speziell deutsche Teams bedauerten immer wieder nicht in der ARC punkten zu können. Nach genauen Studium des neuen internationalen Regulativ, sollte nun die Möglichkeit bestehen auch diesen Wunsch ausländischer Teams nachzukommen. Eventuelle Teilnahmen solcher Teams, steigern naturgemäß auch dementsprechend den Bekanntheitsgrad der einzelnen ARC Veranstaltungen über die Grenzen Österreichs hinaus.

Team,- Club- oder Firmenbewerber
Hier ist es heuer nicht mehr notwendig eine Bewerberlizenz der AMF vorzuweisen, es reicht, lediglich die Einschreibung zur dementsprechenden Wertung innerhalb der ARC.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallye St Veit: Bericht Mayer

Starker Auftritt und fehlendes Glück

Mit seinem PS-unterlegenen Peugeot 208 R2 avancierte der Gießhübler in St. Veit mit seiner beherzten Fahrweise und sehr guten Zeiten zum Liebling der Fans – eine defekte Kupplung kurz vor Schluss kostete eine mögliche Top-Ten-Platzierung.

Rallye St Veit: Nachbericht Neubauer

Das Pech kam mit nach Kärnten

Das Pech blieb auch bei der Hirter Rallye St. Veit an Hermann Neubauer „kleben“: Nach toller Leistung und mehrmaliger Führung folgt auf der neunten Sonderprüfung der unglückliche Ausfall. Hermann Neubauer, seine Co Ursula Mayrhofer und das ZM-Racing Team bleiben damit in dieser Saison zum vierten Mal glücklos.

Rallye St Veit: Bericht Julian Wagner

Erfolgsserie geht weiter - Rally2-Einstieg in Planung

Julian Wagner setzt gemeinsam mit Copilotin Hanna Ostlender im Opel Corsa Rally4 bei der Hirter Rallye St. Veit seine Siegesserie fort und steht damit bereits nach dem vierten Lauf zur österreichischen Staatsmeisterschaft kurz vor dem 2WD Staatsmeistertitel.

Rallye St Veit: Bericht Zellhofer

Die Saat ist aufgegangen

Christoph Zellhofer räumt mit Co. Thomas Schöpf in St Veit gehörig ab. Durch die Teilnahme sowohl in der ARC als auch der ÖRM feiert der 26-jährige Juniorchef des Autohauses Zellhofer mit dem SUZUKI ZMX Prototyp fünf Erfolge auf einmal.

Mauthausener behauptet unangefochten die Spitze

Rallye St Veit: Bericht Simon Wagner

Mit fast 2 Minuten Vorsprung und einer erneut maximalen Punkteausbeute setzten Simon Wagner und Gerald Winter ihre Siegesserie in der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft 2022 fort.

Erinnerungen eines Sportreporters

Ich kann – weil ich es will!

Peter Klein setzt für uns seinen Blick in die Karrieren von Manfred Stohl und Achim Mörtl fort ...