RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Herbst Rallye Dobersberg - die Vorschau
Harald Illmer

Quantität UND Qualität

Am Wochenende vibriert die Landepiste am Flughafen Dobersberg nach einjähriger Zwangspause wieder, auch ohne Flugverkehr.

Das Flughafengelände ist schon traditionell Gastgeber für das Fahrerlager des ARC Finale. Heuer ist man besonders froh, so ein großes Servicegelände zu Verfügung zu haben, denn das Starterfeld zählt ganze 82 Teams, die in den verschiedenen Klassen und Championaten am Samstag um Sekunden und Zehntel kämpfen werden.

Regionaler Sponsor sorgt für Überraschung
Die Organisation hatte im Vorfeld durch die zwingend nötige Covid 19 Präventionskonzepterfüllung so manches Mehr an Vorleistungen sowie finanziellem Aufwand zu stämmen. Umso erfreulich ist, dass es einem regionalen Sponsor zu verdanken ist, der auf den finanziellen und logistischen Mehraufwand aufmerksam wurde, dass die Veranstaltung dennoch OHNE EINTRITT für die Fans über die Bühne gehen kann. Das gilt sowohl für den Servicepark wie auch die Zuschauerpunkte.

Sekundenkrimi vorprogrammiert
Besonders spannend dürfte es ab den ersten SP-Metern beim Duell um den Gesamtsieg werden. Gerald Rigler wird einen Ford Fiesta WRC zünden und vom ersten Augenblick an der Gejagte sein. Und das gleich von mehreren Jägern in unterschiedlichsten Fahrzeugen:

Da wäre einerseits Phillip Kreisel, der mit seinem vollelektrischen Skoda Kreisel RE-X1 an den Start geht. Martin Fischerlehner setzt auf wiederum auf alt bewährte Evo-Technik, während Peter Eibisberger wiederum auf einen Ford Fiesta Rally2 baut und der Tscheche Miroslav Plihal sein Glück mit einem Skoda Fabia R5 sucht.

In der 2wd Wertung wiederum erwartet uns mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Neuauflage des Duells Nikolai Landa im Ford Fiesta Rally4 gegen Daniel Mayer im Peugeot 208 R2.


Rekordfeld an Edelmetall
Im 23 (!) Teilnehmer starken Feld der historischen Wertung, wird sowohl in der ARC als auch in der historischen Rallyestaatsmeisterschaft und dem historischen Rallye Cup um Punkte gekämpft.

Ein Novum ist hier seit langer Zeit, dass aufgrund der Vielzahl und langer Abwesenheit vieler Fahrer, die in Dobersberg quasi ihr persönliches Comeback feiern und so auf ihre Art den Veranstalter für seine Mühen danken wollen, eine Prognose schier unmöglich erscheint.

Disziplin + Geduld = purer Rallyespaß für den Fan
Man ist also als Fan gut beraten sich schon im Vorfeld zu Hause zu registrieren, seinen 3G Nachweis einzupacken und am Samstag gen Dobersberg zu ziehen.

Der Veranstalter ersucht an dieser Stelle nochmals ausdrücklich um Disziplin und Geduld. Nur so können die Wartezeiten vor den diversen und verpflichtenden Kontrollpunkten kurz und das Rallyevergnügen für alle groß gehalten werden!

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Motorräder: Irres Dakar-Finale

Brabec verliert Sieg - Benavides triumphiert

Dakar-Thriller bis zur Ziellinie - Ricky Brabec verliert nach einem Navigationsfehler den sicher geglaubten Sieg - Luciano Benavides jubelt mit minimalem Vorsprung

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!