RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallyeteam Schindelegger startet in Slowenien

Vorschau Rallye Vipavska Dolina

Das Rallyeteam Schindelegger aus Eberweis wird am 26. Juni 2021 seinen zweiten Auslandsstart der heurigen Saison in Slowenien absolvieren und geht bei der Rallye Vipavska Dolina an den Start. Es geht um wichtige Punkte bei der Verteidigung der Führung der Austrian Rallye Challenge und des Alpe Adria Rallye Cups. Nennschluss ist am 18. Juni.

Nach 8 Wochen seit der letzten Rallye wird das Rallyeteam Schindelegger am 26. Juni in Slowenien wieder am Start der Rallye Vipavska Dolina stehen. Nach dem großen Erfolg in Italien geht es bei dieser Rallye um wichtige Punkte in der Gesamtwertung der Austrian Rallye Challenge und des Alpe Adria Rallye Cups. In beiden Wertungen führen Lukas und Helmut durch die Erfolge bei den ersten Veranstaltungen die Tabellen an, doch bei der kommenden Rallye können gleich für beide Cups Punkte gesammelt werden.

Während bei der ersten Teilnahme 2019 noch wechselhafte Bedingungen für Herausforderungen sorgten, wird man sich dieses Jahr wahrscheinlich eine Hitzeschlacht in den Bergstraßen rund um die Stadt Ajdovš?ina liefern. Über 30 Grad sind vorausgesagt und so wird man bei Traumwetter um Bestzeiten kämpfen dürfen. Einzig auf die große Eröffnungsshow - dem Stadtrundkurs am Vorabend der Rallye mit zehntausenden Fans - muss man dieses Jahr verzichten.

Die letzten Wochen hat das Rallyeteam Schindelegger wieder zur intensiven Vorbereitung genutzt. Die Vergaser, die in Italien noch fast für einen Brand gesorgt hatten, wurden komplett überholt und Dank Rallye-Altmeister Walter Mayer perfekt eingestellt. Es ist immer wieder faszinierend wie mit purem Gefühl und der entsprechenden Erfahrung das Maximum an Leistung aus dem Motor gekitzelt wird. Auch andere Arbeiten, unter anderem am Fahrwerk und an der Benzinzufuhr, sorgten für einige Schrauberstunden und für die perfekte Vorbereitung auf diesen Einsatz.

Da das Team nicht auf diese Vorbereitungszeit verzichten kann und den guten Zustand des Rallye-Escorts nicht riskieren möchte, sind Lukas und Helmut auch nicht bei der Eröffnungsrallye der Österreichischen Meisterschaft - der Redstag Rallye Extreme - am Start. Diese extrem fordernde Rallye würde wahrscheinlich einen Start in Slowenien verhindern und möglicherweise auch langfristige Schäden verursachen, die die weitere Saison gefährden könnten. Denn bereits drei Wochen nach der Rallye Vipavska Dolina wird die Rallye Weiz stattfinden, die mit ihren 160 km Sonderprüfung nicht nur zur historischen Europameisterschaft, sondern auch zur Österreichischen Staatsmeisterschaft und zur Austrian Rallye Challenge zählen wird. Dort möchte das Rallyeteam Schindelegger als nächstes angreifen, nachdem man sich der Herausforderung in Slowenien gestellt hat.

Wer dem Team bei der Zeitenjagd die Daumen halten möchte, kann sich auf https://www.ewrc-results.com/final/69345-withu-rally-vipavska-dolina-2021/ über die Zeiten auf den Sonderprüfungen informieren.

Bereits einige Tage vor dem morgigen Nennschluss sind schon über 50 Teams auf der Nennliste zu finden und werden für einige Herausforderungen sorgen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Mit einem VW-Motor und auffälligem Porsche-Look will Project Rally One 2027 in der Rallye-WM (WRC) antreten: Das Privatteam peilt zwei Autos zum Saisonauftakt an

ARC, Grasl Rallye Horn: Rahmenprogramm

Tolles Rahmenprogramm beim Waldviertel-Highlight

Am Freitag und Samstag beherrscht die Premiere der TOYOTA Keusch-Grasl-Rallye powered by SONAX und Schremser den Raum rund um Horn / Neben dem sportlichen Teil der ARC sorgen viele Highlights für Festtagsstimmung

Grasl Rallye Horn: Vorschau AARC

"Grasl Rallye ein Teil der AARC-Familie"

13 Alpe Adria Rally Cup-Teams aus vier Nationen werden an der Premiere der Toyota Keusch Grasl Rallye Horn teilnehmen. Vorentscheidung in AARC & AART-Gesamtwertung ist in Horn möglich...

Peter Klein Kolumne

Waldviertel will never die!

ORF-Legende und motorline-Kolumnist Peter Klein freut sich auf die bevorstehende neue Grasl Rallye Horn - ehe er dort mit den Veranstaltern sprechen möchte, erinnert er sich an die guten alten „Semperit“-Zeiten…

Elfyn Evans vor WRC-Finale

"Ich weiß, wie man es nicht macht"

Elfyn Evans geht mit 17 Punkten Vorsprung als Titelfavorit ins WRC-Finale: Doch schon einmal konnte er eine vergleichbare Ausgangslage nicht nutzen