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Gottfried ließ den Escort fliegen
MIG Austria

Rückblick MIG Austria Team: 2 Rallyes in einer Woche

Der „rasende Teamchef“ Gottfried Kogler sorgte bei der Ina Delta Rallye in Kroatien für Verwunderung - im historischen Ford Escort ließ er zum Teil sogar R5-Autos hinter sich. Bei der Redstag Rallye Extreme hingegen startete das MIG Austria Team mit Peter Schöller - Christian Baier.

Die Ina Delta Rallye rund um Zagreb hat es MIG Austria-Teamchef Gottfried Kogler angetan: „Das ist meine absolute Lieblingsrallye, ich bin sie am Wochenende auch bereits das dritte Mal gefahren. Diese Rallye ist selektiv, erinnert an Korsika, eine Kurvenorgie! Schmale Straßen, die durch Dörfer führen, einfach eine legendäre Rallye!“

Das MIG Austria Team war mit zwei historischen Ford Escort vertreten. Einen pilotierte wie erwähnt der Teamchef selbst, im anderen saß Peter Schöller am Steuer. 59 Autos waren am Start - Kogler und Schöller lenkten dabei die einzigen historischen Fahrzeuge.

Und wie das so ist, wenn man etwas mag - gelingt einem so Manches. Und man steckt auch locker weg, wenn es im Cockpit um die 50 Grad Celsius hat. So ließ Gottfried Kogler bereits auf der ersten Prüfung, einem Stadtrundkurs, mit der 18. schnellsten Zeit aufhorchen. Nach dem ersten Tag lag Kogler auf dem unglaublichen 21. Gesamtrang, inmitten moderner Rallyeboliden also...

“Wie gibt es das?“
Am zweiten Tag wurde quasi der Zagreber „Hausberg“ in Angriff genommen, auf welchem der Ski-Weltcup-Slalom abgehalten wird. Gottfried erzählt: „Da ging es rund zehn Kilometer bergauf, und runde 13 wieder bergab.“ Hier konnte Gottfried quasi „den Vogel abschießen“: Platz elf gesamt, sogar vor einigen R5-Autos! Gottfried lacht: „Das war wirklich schräg - die Leute kamen zu mir und haben gefragt: ‚Wie gibt es das?‘“ Kogler senior mutierte zum absoluten Publikumsliebling - der großartige 15. Gesamtrang wurde auch entsprechend mit viel Applaus gewürdigt.

Schöller zündet bei der Schneeberglandrallye den MIG Austria Ford RS2000

Gar nicht gut lief es bei Peter Schöller in Zagreb, ein neuer Motor überhitzte gleich auf der ersten Prüfung. Bei der Schneebergland Rallye,(Rohr im Gebirge) startete Peter Schöller daher jenen RS2000, mit dem der Teamchef zuvor auf den Straßen rund um Zagreb brillieren konnte.... Der Lohn der Mühe, ein Sieg in der Historischen Klasse und somit die Führung in der Rallye-ÖM bei den historischen Fahrzeugen.

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