RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC Hartbergerland-Rallye: Bericht RM Racing Austria
Harald Illmer

Mühlberger, Langthaler, Schulz und Co: Hier wird Menschlichkeit großgeschrieben

Von der familiären Note bis zum Beifahrerinnenjubiläum: RM Racing Austria blickt auf eine gelungene Rallye zurück, auch wenn Teamchef Roman Mühlberger Opfer eines schwer benennbaren Ausfalls wurde

Roman Mühlberger als Teamchef nutzte die Gelegenheit des 3. ARC Lauf 2021 in Rahmen des ersten Tages bei der Hartbergerland Rallye, um seit langen wieder selbst eines seiner Rallyefahrzeuge zu bewegen und so Katja Totschnig im Ford Fiesta Rally2 zu ihrem 20-jährigen Beifahrerinnenjubiläum zu verhelfen.

Ebenso nach längerer Pause auf der linken Seite eines Rallyeautos konnte man rund um Hartberg Stefan Langthaler bewundern, welcher einen Evo VI pilotierte. Auch Franz Schulz vertraute wieder auf die Dienste des RM Racing Austria Support und ließ eben da seinen Peugeot 206 betreuen. Bei all den sportlichen Ehrgeiz der Penibilität in der Vorbereitung und vor Ort, kommt bei RM Racing Austria aber auch nie die familiäre und freundschaftliche Note zu kurz, die manch anderswo ins Hintertreffen geratene Menschlichkeit wird hier ganz großgeschrieben. Eine Eigenschaft, welcher sich auch Raphael Silberbauer samt familiären Anhang mit seinem Ford Fiesta ST nahtlos anschließt und sich dadurch – wenig verwunderlich – sehr gut betreut und wohl fühlt.

Ebenso wenig verwunderlich also, dass der Zugang und das Credo, welches Teaminhaber Mühlberger für sein Unternehmen gewählt hat, einen generationsübergreifenden Erfahrungsaustausch vor Ort garantiert, wenn sich Rallyegrößen wie Walter Mayer, Joe Bayer, Siegfried Schwarz und viele weitere im Paddock des RM Racing Austria einfinden und mit Rat und Tat sowie einer Unzahl legendärer Rallyegeschichten für familiäre Rallyestimmung sorgen.
Mühlberger manifestierte sich von Anfang an im Spitzenfeld der ARC und unter den Top Ten des gesamten Feldes. Fehlerlos spulte er die Sonderprüfungen ab, überwachte im Service sein bestens eingespielte Serviceteam und geizte auch nicht mit nützlichen Tipps für den Junior im Team Raphael Silberbauer. Dieser haderte am Vormittag mit einer zu weichen Abstimmung und einer falschen Reifenwahl. Auch musste er nach eigenen Angaben seinen Ausritt von Weiz erst völlig aus dem Kopf bringen. Viele technische Tipps und einige gutgemeinte psychologischen Ratschläge zeigten am Nachmittag Wirkung bei dem Rallye-Piloten, so gelang es ihm schlussendlich den zweiten Platz in der JARC sowie den dritten Platz in der ARC Gesamtwertung einzufahren.

Der Teamchef selbst führte bis zur vorletzten Sonderprüfung des ersten Tages die Wertungsgruppe ART an, ehe der Öldruck des Fiesta Rally 2 in den Keller fiel.
Um einen Folgeschaden zu vermeiden, stelle man das Gerät sofort ab. Die größte Schwierigkeit für alle Beteiligten war es anschließend den letzten Ausfall Mühlbergers überhaupt benennen zu können…

Stefan Langthaler meldete am Vormittag einen Verbremser mit Besuch des Notausgangs und einen Regenreifen welcher auf Grund fehlender Nässe sein Leben frühzeitig aushauchte.
Trotzdem fuhr das Duo Langthaler / Götzendorfer eine hervorragende Rallye, welche mit dem zweiten Platz in der ARC belohnt wurde.
Wie Raphael Silberbauer wurde auch Franz Schulz beide Tage von RM Racing Austria betreut.
Schulz fuhr eine fehlerlose Rallye und steigerte sich vor allem am zweiten Tag. Nun geht es an die Revision der diversen Rallyegeräte, um für die im Herbst anstehenden Aufgaben gerüstet zu sein.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ORM/ARC, OBM Rallye: Vorschau

High Noon im Wechselland

Hermann Neubauer und Michael Lengauer arbeiten bei der ORM Land der 1000 Hügel Rallye nächste Woche in Krumbach an Simon Wagners Sturz vom österreichischen Rallye-Thron / Titel-Duell auch in der TEC7 ORM 2

ARC, Mühlstein Rallye: Bericht Friesenecker

"Können auf Ergebnis stolz sein!"

Mario Friesenecker und Manuel Otter, erstmals gemeinsam im Ford Fiesta ST des Kellner und Maier Racing Teams am Start, blicken zurück auf die Mühlstein Rallye 2026.

Nach Unfallserie in Finnland

Neuville fordert langsamere Rallye

Nach einer ungewöhnlichen Unfallserie kritisiert Thierry Neuville das hohe Tempo der Rallye Finnland: Die Konkurrenz sieht die Ursachen anders

ARC, Mühlstein Rallye: Bericht Reischer

Nicht nur das Team hüpfte vor Freude...

Tobias Reischer / Tina Garher MCL 68 Easy Drivers NO Roadrunning Rallye Team: Mit Spaß und Freude erfolgreich bei der SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor 2026 unterwegs

ORM/ARC, OBM Rallye: Neue Nennfrist

Neuer Nennschluss fürs ORM-Finale in Krumbach!

Aus gegebenem Anlass wurde die Möglichkeit zur Teilnahme an der OBM Land der 1000 Hügel Rallye Ende August im niederösterreichischen Wechselgebiet um eine Woche verlängert