RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye W4: Bericht Dinkel
Daniel Fessl

Österreichischer Rallye-Vizemeister trotz Hindernis

Der Deutsche Dominik Dinkel mit seinem Co. Pirmin Winklhofer scheiden bei Rallye W4 vorzeitig durch einen technischen Defekt aus, können aber den 2. Platz in Jahresendwertung behaupten.

Zuletzt hatten die beiden Deutschen Dominik Dinkel und Pirmin Winklhofer beim Abschluss zur deutschen Rallyemeistershaft in Sachsen Pech. Ihr von Brose Motorsport und dem österreichischen Team ZM-Racing eingesetzter Ford Fiesta Rallye2 Evo zeigte auf den ersten vier Prüfungen einige Motoraussetzer und rutschte nach erfolgreicher Reparatur etwas später über eine Wiese in einen Graben, wo der Wagen nicht mehr freizubekommen war. Dadurch verlor Dinkel seine knappe Führungsposition vor der Sachsenrallye und wurde so hinter Griebel und Tannert im Endklassement der Deutschen Meisterschaft nur Dritter.

Am letzten Wochenende starteten Dominik Dinkel/ Pirmin Winklhofer bei der Rallye W4 im österreichischen Waldviertel, um einen doch positiven Saisonabschluss feiern zu können. Die Feinheit dabei war, dass bei dieser Rallye zu 85 % auf Schotter gefahren wurde und dieser Umstand alleine das Herz jedes Rallyefahrers höherschlagen lässt.

Auch hier klappte es am Beginn der Rallye nicht. Auf der ersten Prüfung der Eintages-Veranstaltung kämpfte man mit einem Leistungsverlust und auf der zweiten Prüfung kam bereits das frühe Aus für Dinkel. Ein Motorschaden an ihrem Ford Fiesta Rallye2 zwang die beiden Deutschen zur vorzeitigen Aufgabe.

Der Punktestand vor dieser Rallye sah Dinkel hinter dem mit 82 Punkten überlegen führenden Oberösterreicher Simon Wagner (Skoda Fabia Rallye2) mit 48 Punkten Rückstand an zweiter Stelle. Die Differenz von 48 Punkten war nicht aufzuholen, aber der Blick nach rückwärts auf die Verfolger von Dinkel brachte leise Hoffnung, dass es vielleicht dennoch zum österreichischen Rallye-Vizemeistertitel reichen könnte. Und diese Hoffnung wurde nach der letzten Sonderprüfung Wahrheit und bescherte Dominik Dinkel diesen doch stolzen zweiten Platz in der heimischen Meisterschaft.

„Ich freue mich natürlich darüber, wenngleich man auch festhalten muss, dass es in Österreich aufgrund der COVID Pandemie nur wenige Rallyes gab. Aber mit zwei Podiumsplätzen bei der Hartbergerland Rallye und bei der 3-Städte Rallye in Deutschland war es möglich, trotz dieses jetzigen Ausfalles den zweiten Gesamtrang zu belegen. Ich möchte mich bei unseren Teams und den zahlreichen Fans für ihre Unterstützung sehr herzlich bedanken,“ erklärte ein versöhnlicher Dominik Dinkel.

Die Rallye selbst endete mit einem sehr knappen Sieg des Ungarn Kristof Klausz, 2,2 Sekunden dahinter dann Simon Wagner vor Günther Knobloch (alle drei Skoda Fabia Rallye2.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

Alpenfahrt Revival 2026

Weitere Rallyegrößen haben genannt

Herbert Grünsteidl, Josef Pointinger, Gabi Husar u. Günther Janger sind dabei - Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist wird auf Saab 96 einer der Starter sein. Plus: Ehrengast Rauno Aaltonen.

WRC Kanaren: Nach Tag 2 (SP8)

Toyota-Fünffachspitze - Keferböck P2 Masters

Toyota hat die zweite Auflage eines Rallye-WM-Laufs auf den Kanarischen Inseln bislang absolut im Griff, aber der Kampf in den Top 5 ist spannend. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.

In seiner neuesten Kolumne berichtet ORF-Legende Peter Klein auf berührende Art und Weise von seiner jüngsten Begegnung mit Andi Hulak.

Die Rally Gran Canaria war Ilka Minors 150. WM-Rallye - Johannes Keferböck erfreute seine Copilotin mit gesteigerten Speed-Werten und einer zugleich souveränen Fahrt. Mit dem zweiten Platz im WRC Masters Cup konnte man die Tabellenführung weiter ausbauen.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.