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Rallye W4: Bericht Dinkel
Daniel Fessl

Österreichischer Rallye-Vizemeister trotz Hindernis

Der Deutsche Dominik Dinkel mit seinem Co. Pirmin Winklhofer scheiden bei Rallye W4 vorzeitig durch einen technischen Defekt aus, können aber den 2. Platz in Jahresendwertung behaupten.

Zuletzt hatten die beiden Deutschen Dominik Dinkel und Pirmin Winklhofer beim Abschluss zur deutschen Rallyemeistershaft in Sachsen Pech. Ihr von Brose Motorsport und dem österreichischen Team ZM-Racing eingesetzter Ford Fiesta Rallye2 Evo zeigte auf den ersten vier Prüfungen einige Motoraussetzer und rutschte nach erfolgreicher Reparatur etwas später über eine Wiese in einen Graben, wo der Wagen nicht mehr freizubekommen war. Dadurch verlor Dinkel seine knappe Führungsposition vor der Sachsenrallye und wurde so hinter Griebel und Tannert im Endklassement der Deutschen Meisterschaft nur Dritter.

Am letzten Wochenende starteten Dominik Dinkel/ Pirmin Winklhofer bei der Rallye W4 im österreichischen Waldviertel, um einen doch positiven Saisonabschluss feiern zu können. Die Feinheit dabei war, dass bei dieser Rallye zu 85 % auf Schotter gefahren wurde und dieser Umstand alleine das Herz jedes Rallyefahrers höherschlagen lässt.

Auch hier klappte es am Beginn der Rallye nicht. Auf der ersten Prüfung der Eintages-Veranstaltung kämpfte man mit einem Leistungsverlust und auf der zweiten Prüfung kam bereits das frühe Aus für Dinkel. Ein Motorschaden an ihrem Ford Fiesta Rallye2 zwang die beiden Deutschen zur vorzeitigen Aufgabe.

Der Punktestand vor dieser Rallye sah Dinkel hinter dem mit 82 Punkten überlegen führenden Oberösterreicher Simon Wagner (Skoda Fabia Rallye2) mit 48 Punkten Rückstand an zweiter Stelle. Die Differenz von 48 Punkten war nicht aufzuholen, aber der Blick nach rückwärts auf die Verfolger von Dinkel brachte leise Hoffnung, dass es vielleicht dennoch zum österreichischen Rallye-Vizemeistertitel reichen könnte. Und diese Hoffnung wurde nach der letzten Sonderprüfung Wahrheit und bescherte Dominik Dinkel diesen doch stolzen zweiten Platz in der heimischen Meisterschaft.

„Ich freue mich natürlich darüber, wenngleich man auch festhalten muss, dass es in Österreich aufgrund der COVID Pandemie nur wenige Rallyes gab. Aber mit zwei Podiumsplätzen bei der Hartbergerland Rallye und bei der 3-Städte Rallye in Deutschland war es möglich, trotz dieses jetzigen Ausfalles den zweiten Gesamtrang zu belegen. Ich möchte mich bei unseren Teams und den zahlreichen Fans für ihre Unterstützung sehr herzlich bedanken,“ erklärte ein versöhnlicher Dominik Dinkel.

Die Rallye selbst endete mit einem sehr knappen Sieg des Ungarn Kristof Klausz, 2,2 Sekunden dahinter dann Simon Wagner vor Günther Knobloch (alle drei Skoda Fabia Rallye2.

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