RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Vorschau Rallye Weiz: Kevin Raith
Daniel Fessl

Die Rallye vor der Haustür als ewiges Highlight

Der steirische Toppilot Kevin Raith steht mit einem Ford Fiesta Rally2 und mit der Erfahrung des heimischen ZM Racing Teams nächste Woche am Start der Rallye Weiz. Der wieder gesunde Stamm-Copilot Christoph Wögerer kehrt ins Cockpit zurück

Ein Kapitel ist abgehakt, ein weiteres tut sich auf! Die Rallye-Welt von Kevin Raith dreht sich momentan recht flott. Hat der 26-jährige Steirer erst kürzlich seine erste WM-Rallye in Kroatien sehr erfolgreich ins Ziel gebracht, steht kommende Woche am 16./17. Juli das nächste Highlight auf dem motorsportlichen Stundenplan. Denn ein Höhepunkt ist die Rallye Weiz für jeden Teilnehmer, für einen Einheimischen freilich umso mehr.

„Bei mir zu Hause, also praktisch vor der Haustür zu fahren, ist natürlich immer ein besonderes Abenteuer“, brennt Raith schon auf den Einsatz. „Der Asphalt rund um Weiz ist einfach einzigartig!“ Hat Kevin Raith schon in Kroatien sehr lobende Worte von seinem Teamchef Max Zellhofer geerntet, so kann er auch in seiner Heimat auf die Professionalität des ZM Racing Teams vertrauen. Raith: „Der Ford Fiesta Rally2, den mir das Team zur Verfügung stellt, ist ein herausragendes Rennfahrzeug. Ich bin sicher, dass ich auch in Weiz ein perfekt eingestelltes Auto haben werde. Zudem bin ich topfit, also steht einer großartigen Rallye nix im Weg.“

Apropos topfit - erfreulicherweise hat Kevin Raith in Weiz wieder seinen Stamm-Beifahrer neben sich im Cockpit sitzen. Der Oberösterreicher Christoph Wögerer musste ja für Kroatien passen, weil er sich bei einem Radunfall das Schlüsselbein gebrochen hatte. Weshalb er dort durch den Kärntner Gerald Winter bestens vertreten wurde. Raith blickt in die Zukunft: „Ich freue mich für Christoph, dass er wieder gesund ist. Mit ihm habe ich schon so oft und immer gut zusammengearbeitet. Ich vertraue ihm zu tausend Prozent.“

Seine sportlichen Erwartungen hält Kevin Raith unter Verschluss. „Ich will meine Heimrallye einfach von Anfang an und womöglich bis zum Schluss genießen. Wie‘s dann am Ende ergebnismäßig ausschaut, werden wir sehen.“ In der Favoritenrolle sieht er jedenfalls eindeutig seinen ZM-Racing-Team- und Ford-Fiesta-Markenkollegen Hermann Neubauer. „An ihn heranzukommen, wird kaum möglich sein. Der Hermann hat hier schon drei Mal gewonnen. Das ist seine absolute Lieblingsrallye“, sagt Kevin Raith klipp und klar. Um dann aber doch leicht kämpferisch anzumerken: „Meine aber auch!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Claire Schönborn startet in der ERC und im ADAC Opel GSE Rally Cup. Internationales Doppelprogramm: zwölf Rallyes, alle powered by Opel. Einsatzteam ist Stohl Racing aus Österreich.

ERC, Skandinavien: Bericht

Beide Youngsters mit Podestpotential

Bei der Skandinavien Rallye konnten Maximilian Lichtenegger in der ERC3 und auch ERC4-Debütant Marcel Neulinger in ihren Kategorien mit Top3-Zeiten künftiges Podestpotential andeuten. Die Rallye gewann der Finne Heikkilä vor Martins Sesks.

WRC Rallye Portugal: Nach SP19

Ogier erobert die Führung zurück

Sebastien Ogier kontert am Samstagnachmittag bei der Rallye Portugal und geht mit Vorsprung in den Schlusstag - Oliver Solberg fällt von Platz eins auf vier zurück

Mitropa Rally Cup: Rally Velenje

Start-Ziel-Sieg für Kößler/Hofmann

Manuel Kößler/Benedikt Hofmann gewinnen in ihrem Hyundai i20 R5 die Mitropa Rally Cup (MRC) Wertung bei der 41. TIKI Rally Velenje. Die Italiener Alessandro Pulz/Stefano Ierman stehen im Ford Sierra RS Cosworth ganz oben auf dem Podium in der Wertung für historische Fahrzeuge.

Klassensiege gehen an Christian Schallenberg, Klaus Stöcker, Franz Zehetner u. Gerhard Mischka - Veranstaltung wurde trotz teilweise schlechtem Wetter am Samstag ein absoluter Publikumserfolg

ERC Skandinavien: Bericht BRR

BRR-Youngsters überzeugen in Skandinavien

Maximilian Lichtenegger und Marcel Neulinger sorgten bei der ERC Royal Rally of Scandinavia mit ihren Leistungen für viel Freude bei BRR-Teamchef Raimund Baumschlager.