RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC, Rallye Weiz: Vorschau Schindelegger
Foto: Claudio Pocar

Historic Highlight in Weiz

Der fünfte Lauf der Österreichischen Rallye Meisterschaft 2025 wird nächste Woche in Weiz stattfinden und bietet den Höhepunkt des historischen Rallyesports in Österreich. Die Europameisterschaft fordert die heimischen Starter und das Rallyeteam Schindelegger heraus.

Nach der starken Leistung des Rallyeteams Schindelegger bei der Murtal Rallye mit eher wenig historischen Konkurrenten, wird das Bild bei der Rallye Weiz am 18. und 19. Juli ein komplett anderes sein. Nicht weniger als 30 historische Fahrzeuge - vor allem aus dem Europameisterschaftsfeld - lockt die steirische Rallye nach Österreich und trifft dort auf die heimischen Starter.

Trotz dieses Spitzenaufgebots von historischen Fahrzeugen lassen fast alle Führenden der historischen Staatsmeisterschaft diesen Lauf aus, was für das Rallyeteam Schindelegger und Karl Wagner die Chance bietet den Rückstand in der Meisterschaft zumindest zu verkürzen. Auf den Führenden der Staatsmeisterschaftswertung ist der Abstand freilich extrem groß und damit kann Günther Königseder sich auch entspannt das Spektakel in Weiz aus der Ferne ansehen.

Lukas und Helmut Schindelegger sind wie immer mittendrin, statt nur dabei, haben sich aber entschieden, nicht im Europäischen Feld zu starten, sondern ein paar Startnummern weiter hinten im nationalen Feld. Da aber in Weiz die historischen Starter vor den modernen Fahrzeugen starten dürfen, wird das Rallyeteam Schindelegger mit der Startnummer 31 nur wenige Fahrzeuge vor den Spitzenpiloten Österreichs auf die Strecke gehen. Ein massiver Vorteil, vor allem was die Verschmutzung der Strecken angeht, die die Allrad-Fahrzeuge immer verursachen.

In der Vorbereitung auf das historische Highlight dieses Jahres haben die Schindeleggers wieder alles gegeben. Schon nach nur einer Rallye hat das Behelfs-Getriebe den Ford Escort RS2000 des Teams verlassen und ein komplett neues Getriebe mit verbesserten Innereien Platz gemacht, das nun viele weitere Rennkilometer für Freude sorgen sollte. Des Weiteren wurden auch die Bremsen komplett erneuert, denn die Rallye Weiz ist bekannt für schnelle Strecken, harte Bremspunkte und extrem hohe Temperaturen, die das Material und die Fahrer belasten. Wichtige Investitionen also, die nur dank der Sponsoren des Teams Eschelmüller Holz, SanLucar und Hengstberger überhaupt möglich sind.

Die Temperaturen könnten auch dieses Jahr wieder zum Knackpunkt der Rallye Weiz werden. Nicht selten werden bei dieser Rallye, dank der sommerlichen Bedingungen und gnadenlosem Sonnenschein, Temperaturen jenseits der 70 Grad in den Cockpits der Rallye-Piloten gemessen. Vor allem die historischen Piloten fordert das enorm, denn in diesen Fahrzeugen finden sich weder Klimaanlage noch Servo Unterstützung für die Lenkung. Gut, dass sich Lukas in diesem Jahr mit über 5000 km auf dem Rennrad intensiv vorbereitet, um auch am zweiten Tag der Rallye gute Zeiten liefern zu können.

An diesem zweiten Tag der Rallye Weiz geht es für das Rallyeteam Schindelegger auch um die Wertung der Austrian Rallye Challenge. Hier steht es um die Historic 2WD Wertung gar nicht so schlecht mit Platz 2 und der Chance hier bei der Rallye Weiz eventuell die Führung zu übernehmen. Eine wichtige Rallye also für Lukas und Helmut, die mit vielen Herausforderungen, aber auch vielen Chancen lockt.

Für alle, die nicht den Weg nach Weiz schaffen, können wir wie immer das Live-Timing unter www.rallye-weiz.at/results/2025_EHRC/index.htm ans Herz legen. Wir sehen uns in Weiz!

Der vorliegende Teambericht wurde im Rahmen des ARC-Presseservice im Zuge der Kooperation von Austrian Rallye Challenge und motorline.cc veröffentlicht.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht Lengauer

Lengauer erkämpft trotz Pech Platz zwei

Jännerrallye-Seriensieger erstmals geschlagen. Michael Lengauer/Jürgen Rausch holen nach einem Reifenschaden noch Platz zwei. Erneut liefert der Lokalmatador im BRR Skoda Fabia RS Rally2 eine Spitzenleistung.

Rallye Dakar 2026: 9. Etappe

Nani Roma erobert die Gesamtführung

Die Gesamtwertung drehte sich auf der neunten Etappe komplett - Das Ford-Duo Nani Roma und Carlos Sainz führt nun vor Dacia-Speerspitze Nasser Al-Attiyah

Rallye Dakar 2026: Etappe 6

Al-Attiyah übernimmt Führung

Dacia-Fahrer Nasser Al-Attiyah setzt sich mit Sieg auf Etappe 6 an die Spitze der Gesamtwertung - Daniel Sanders dominiert Motorrad-Etappe, kassiert aber Zeitstrafe