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Demaison verhinderte den WRC-Beetle Die Wahl fiel letztlich auf den Volkswagen Polo
Volkswagen

Der heutige Williams-Technikchef verhinderte den WRC-Beetle

Williams-Technikchef Francois-Xavier Demaison war lange in der WRC verwurzelt - Er hat damals die Entwicklung eines WRC-Beetles verhindert

Volkswagen hatte im Jahr 2011 eine wichtige Entscheidung vor der Brust: Soll der VW Beetle oder Polo in der Rallye-WM (WRC) zum Einsatz kommen? Damals sicherte sich der Hersteller die Dienste von Technik-Ass Francois-Xavier Demaison, der heute Technikchef beim Formel-1-Team Williams ist. Der Franzose verhinderte, dass die Wahl auf den Beetle fiel.

"Ich habe damals klargestellt, dass ich zuhause bleibe, wenn es der Beetle wird, da es dann keinen Grund gäbe, zu VW zu wechseln", erklärt Demaison im 'WRC-Podcast'. Der Franzose hat dennoch den Job bekommen und das Thema Beetle in der WRC war vom Tisch. Die Entscheidung fiel auf den Polo, obwohl die Marketingabteilung von Volkswagen den Beetle bevorzugt hätte.

"Die Wahl des Autos war einfach", so Demaison. Wenn es der Beetle und nicht der Polo geworden wäre, wäre ich nicht in das Team eingestiegen. Man lernt aus seinen Erfahrungen und der Beetle wäre ein Desaster geworden. Natürlich wäre er mit zwei Streifen und der 53 auf der Tür schön gewesen, aber es hat keinen Sinn, Motorsport zu betreiben, ohne gewinnen zu können."

Die Entscheidung entpuppte sich als goldrichtig: Der Polo war von Beginn an ein voller Erfolg. Im Jahr 2013 debütierte das Auto bei der Rallye Monte Carlo. 43 der 53 Rennen, die mit dem Auto bestritten wurden, hat Volkswagen für sich entschieden. WRC-Legende Sebastien Ogier gewann mit Volkswagen vier Fahrer- und Konstrukteurstitel in Folge. Im Jahr 2016 zog sich VW aus dem Sport zurück.

Vor seinem Einstieg bei Volkswagen war Demaison bereits für andere Hersteller in der WRC tätig gewesen. Er startete bei Peugeot und half dem Team sowie Marcus Grönholm zu den Titeln in den Jahren 2000 und 2002, obwohl er keine Erfahrungen im Rallye-Sport hatte. Außerdem hatte er eine enge Verbindung mit Petter Solberg bei Subaru und Citroen aufgebaut, ehe er zu Volkswagen wechselte.

Motorsport-Total.com

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