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Kalle Rovanperä: jüngster WRC-Führender Bei seiner Heimrallye raste Kalle Rovanperä als Zweiter auf das Podest
Toyota Gazoo Racing

Kalle Rovanperä: Jüngster WM-Führender der WRC-Geschichte

Kalle Rovanperä ist der jüngste WM-Führende der WRC-Geschichte - Trotz nicht perfektem Set-up attackierte der Toyota-Fahrer bei der Arctic-Rallye bis zum Schluss

Nach den ersten beiden Rallyes 2021 führt Kalle Rovanperä die WM-Wertung an. Mit 20 Jahren ist der Finne der jüngste WM-Führende in der WRC-Geschichte. Nach Platz vier in Monte Carlo jubelte der Toyota-Pilot bei der Arctic-Rallye als Zweiter vom Podest.

Bis zum Schluss blieb es spannend, denn Thierry Neuville (Hyundai) war Rovanperä auf den Fersen. Mit der Bestzeit in der Powerstage sicherte Rovanperä den zweiten Platz ab und sammelte zudem fünf Bonuspunkte.

"Es war ein interessanter Kampf mit Thierry. Am Samstag war er bezüglich der Reifen sehr clever. Ich hatte einen kleinen Vorsprung und konnte am Sonntag in beiden Prüfungen etwas Zeit gutmachen. Man muss sein Bestes geben und sehen, was passiert."

Im Ziel hatte Rovanperä 2,3 Sekunden Vorsprung auf Neuville. In der Powerstage lautete das Motto volle Attacke: "Ich habe das gesamte Wochenende attackiert. Das Auto war nicht perfekt und ich habe an einigen Stellen Zeit verloren."

"Deshalb musste ich in anderen Abschnitten mehr riskieren. Natürlich habe ich nicht versucht, das allerletzte Risiko einzugehen, weil ich Punkte für das Team sammeln musste, aber ich musste attackieren", sagt Rovanperä.

Kein optimales Set-up für den Yaris

Nach dem ersten Tag änderte der Finne etwas am Set-up, wollte aber keine Details verraten. Auch seine Teamkollegen Sebastien Ogier und Elfyn Evans waren mit der Abstimmung des Yaris nicht restlos zufrieden und rutschten auch viel herum.

"Ich hatte das ganze Wochenende Mühe mit dem Auto", berichtet Rovanperä. "Es war nicht perfekt und es war schwierig, die optimale Pace zu finden. Samstagnachmittag wurde es besser, aber es war nicht perfekt. Mit der Zeit wurde es aber besser und ich konnte bis zum Schluss kämpfen."

Deshalb ist für ihn klar, woran das Toyota-Team für die Zukunft arbeiten muss. Mit der Kroatien-Rallye Ende April steht wieder eine neue Rallye im Kalender. "Wir müssen bei den Tests cleverer sein, damit wir ein perfektes Auto für die Rallye haben", sagt Rovanperä klar.

"Wir dürfen nicht in Situationen kommen, in denen wir während der Rallye Mühe haben. Ich bin mir aber auch sicher, dass wir in Zukunft um den Sieg kämpfen können." Nach Platz drei im Vorjahr in Schweden war dieser zweite Rang sein bestes Karriereergebnis.

Zum ersten Mal in seiner Karriere wird Rovanperä die Prüfungen in Kroatien eröffnen müssen, wobei das bei Asphaltläufen keinen großen Nachteil bedeutet: "Es ist schön, dass ich jetzt in dieser Position bin. Bei der nächsten Rallye werde ich in einer neuen Situation sein. Wir müssen die Pace hochhalten und weiterhin konstant sein."

Motorsport-Total.com

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