RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
So läuft die Entwicklung des Hybridautos M-Sport ist dabei, den Ford Fiesta für die WRC-Saison 2022 zu testen
M-Sport

Rally1-Test von M-Sport: So läuft die Entwicklung des Hybridautos

Die M-Sport-Ford-Ingenieure arbeiten hart am Rally1-Auto für die WRC-Saison 2021 - Bisher habe das Team mit dem Hybridauto gute Fortschritte erzielt

Ab der Saison 2022 werden in der Rally-WM (WRC) die sogenannten Rally1-Autos eingeführt - Rallye-Boliden mit Hybridantrieb. M-Sport hat zusammen mit Ford bereits erste Tests absolviert und sieht sich auf einem guten Weg im Zuge der Entwicklung des Autos für das kommende Jahr.

"Wir sind in Spanien mit dem kompletten System gefahren, während wir in Greystoke Forest im März ohne Hybrid getestet haben", sagt M-Sport-Testfahrer Matthew Wilson, der neben Adrien Fourmaux die Chance bekommen hat, das Auto auszuprobieren. Bei der Testfahrt wurden viele Teile verhüllt, um neugierige Blicke der Öffentlichkeit und Konkurrenz abprallen zu lassen.

Wilson zieht ein positives Fazit: "Spanien war recht erfolgreich, weshalb ich glücklich bin. Wir haben eine Menge Fortschritte gemacht, aber es gibt noch viel zu tun." Jetzt liegt es an den Teams, mit dem neuen Hybridsystem aus dem Hause Compact Dynamics zurechtzukommen.

Der zusätzliche Elektromotor mit einer Leistung von 134 Pferdestärken und die zusätzlichen 100 Kilogramm würden insbesondere die Strategien der Fahrer in der kommenden Saison verändern, so Wilson.

Die Verbindungsetappen können mit dem Elektromotor komplett emissionsfrei zurückgelegt werden, doch auch auf den Wertungsprüfungen wird das System einen Einfluss haben. So könnte der Fahrer die zusätzliche Leistung nutzen, um an bestimmten Stellen mehr aus seinem Auto herauszuholen. Immerhin leisten die WRC-Boliden rund 500 Pferdestärken, wenn beide Motoren arbeiten.

"Es wird eine Herausforderung werden", so Wilson. "Es wird interessant sein, wie die Fahrer die Energie zurückgewinnen und sie dann nutzen. Es wird mehr Druck auf den Schultern der Fahrer lasten, aber auch auf dem Team, weil der richtige Zeitpunkt gefunden werden muss, um sich daraus einen Vorteil zu verschaffen."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…