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Tänak gewinnt Otepää-Winter-Rallye Ott Tänak, hier bei seinem Sieg beim WM-Lauf 2020, gewann erneut in Estland
Motorsport Images

Arktis-Generalprobe: Tänak gewinnt Otepää-Winter-Rallye

Die Hyundai-Asse Ott Tänak und Thierry Neuville bereiteten sich in Estland auf die Arktis-Rallye vor - Souveräner Doppelsieg bei der Otepää-Winter-Rallye

Motivationsschub für Ott Tänak: Der Hyundai-Werksfahrer gewann am Wochenende die Otepää-Winter-Rallye in Estland vor seinem Teamkollegen Thierry Neuville. Das Hyundai-Werksteam nutzte den nationalen Lauf zur Vorbereitung auf die Arktis-Rallye in Finnland in zwei Wochen.

Tänak gewann alle Wertungsprüfungen. Neben Neuville gab es vier weitere Starter in der EMV1-Klasse, die den aktuellen Word-Rally-Cars vorbehalten ist. Der Belgier musste als Erster auf die Strecke und hatte daher keine Chance gegen Tänak. Er wurde mit 33,4 Sekunden Rückstand Zweiter.

Um das Ergebnis ging es natürlich nicht: Hyundai nutzte die Rallye zur Vorbereitung auf die Artikis-Rallye vom 26. bis 28. Februar. Im Fokus standen vor allem die brandneuen Pirelli-Sottozero-Spikereifen und ein paar neue Teile am Hyundai i20 Coupe WRC. Neuville konnte derweil die Zusammenarbeit mit seinem neuen Beifahrer Martijn Wydaeghe weitervertiefen.

"Diese Rallye hat uns einiges abverlangt", sagt Tänak nach seinem Sieg. "Den ganzen Tag hatten wir Schnee-Bedingungen, ähnlich zu unserem Lappland-Test. Die Straßen waren schnell und schmal, aber es gab auch einige buckelige und enge Passagen. Wir sollten gute Informationen gesammelt haben."

"Wir haben jetzt noch zwei Wochen, um uns weiter vorzubereiten. Uns ist klar, dass wir starken Gegenwind von Toyota in Lappland bekommen werden. Das wird uns noch mehr abverlangen. Bevor wir nach Lappland gehen, wartet noch ein dicker Job auf uns."

Tänak hat nach der Rallye Monte Carlos einiges gutzumachen: Zunächst schied er das zweite Jahr in Folge aus, danach fing er sich eine Rallyesperre auf Bewährung ein, weil er auf drei Rädern fuhr.

Neuville zeigt sich zufrieden mit seiner Rallye: "Wir haben in die richtige Richtung gearbeitet und das Gefühl für das Auto ist besser geworden. Die Rallye war nicht einfach, weil sich die Bedingungen laufend geändert haben. Aber wir haben unseren Job erledigt und es war eine gute Vorbereitung auf den nächsten WRC-Lauf."

Motorsport-Total.com

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