RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Klarer Sieg beim Gaststart

Das Duo Hermann Neubauer/Bernhard Ettel feiern Gesamtsieg beim Gaststart in Kroatien. Der „Probegalopp“ für den kommenden Rallye-Herbst wurde problemlos absolviert.

Die Asphalt-Rallye in Krumovec, welche unter anderem zum kroatischen Rallye-Championat zählt, feierte in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Hermann Neubauer konnte die Veranstaltung im Norden von Kroatien, ganz knapp an der Grenze zu Slowenien, bereits im Jahr 2019 gewinnen und wollte bei seinem diesjährigen Gaststart auf acht Sonderprüfungen erneut um den Sieg kämpfen.

Im Fokus stand für den Salzburger und sein Team ZM-Racing dabei aber die Weiterentwicklung bzw. die fortgesetzte Abstimmungsarbeit am Ford Fiesta Mk II Rally 2, welcher in seiner ersten Einsatz-Saison nach wie vor Potential für Verbesserungen birgt, wie Hermann Neubauer berichtet: „Wir haben jetzt durchaus viele Sonderprüfungskilometer mit dem Auto absolviert, allerdings gibt es immer wieder Bereiche, in denen uns die große Erfahrung, die wir mit dem alten Auto hatten, fehlt – etwa bei der richtigen Reifenwahl bei Mischbedingungen. Unter anderem deshalb wollten wir die Rally Kumrovec nutzen, weil wir dort ohne Druck fahren und auch etwas ausprobieren können. Davon abgesehen ist es eine superschöne Rallye mit toller Organisation und vielen begeisterten Fans!“

Der Einsatz verlief dann – trotz dem ein oder anderen Reifen- und Set-Up-Experiment – äußerst erfolgreich. Hermann Neubauer und sein Co Bernhard Ettel konnten sieben von acht SP-Bestzeiten erzielen und siegten am Ende mit 1:28,2 Minuten Vorsprung auf ihre stärksten Verfolger, die ungarische Paarung Antal Kovacs/Gergely Istovics (Ford Fiesta R5). „Ich bin sehr happy, das war ein richtig cooler Test. Wir sind gut ins Fahren gekommen, konnten diverse Dinge ausprobieren und hatten viel Spaß. Dass mein Teamkollege Peter Eibisberger bei seiner ersten Asphalt-Rallye gleich mit am Podium steht, macht die G’schichte doppelt schön. Und man muss einfach sagen, dass die Sonderprüfungen hier wirklich mega sind“, so ein zufriedener Hermann Neubauer am Ende der Rallye, die damit auch 2021 fest in österreichischer Hand bleibt – seit 2017 haben sich nämlich ausschließlich österreichische Fahrer in die Siegerliste eingetragen. Jetzt kann der Rallye-Herbst für den zweifachen Staatsmeister Neubauer losgehen. Als nächste Herausforderung wartet die 3-Städte-Rallye, die nach sehr langer Zeit wieder zur deutschen und zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft zählt: „Darauf freue ich mich sehr“, so Hermann Neubauer.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Neulinger & Lichtenegger in Skandinavien

Beide BRR-Youngsters beim nächsten ERC-Lauf

Maximilian Lichtenegger und Bernhard Ettel durften in Spanien jubeln - beim nächsten ERC-Lauf, auf skandinavischem Schotter, starten mit Neulinger und Lichtenegger gleich beide BRR-Youngsters.

In seiner neuesten Kolumne berichtet ORF-Legende Peter Klein auf berührende Art und Weise von seiner jüngsten Begegnung mit Andi Hulak.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

Lavanttal Rallye: Mitropa Rally Cup

Stengg & Kobal gewinnen Mitropa Cup

Roland Stengg gewinnt mit Beifahrerin Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) die Mitropa Rally Cup Wertung. In der Gruppe der historischen Fahrzeuge siegen Alois Nothdurfter/Manfred Cerny auf ihrem Ford Sierra RS Cosworth.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

CZ, Rally Sumava Klatovy: Vorschau Wagner

Wagner in CZ: Angriff auf den Titel!

Simon Wagner und Hanna Ostlender greifen auch 2026 wieder in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft an – und das mit einem klaren Ziel: Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr soll nun der volle Angriff auf den Titel erfolgen.