RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Dakar 2021: 1. Etappe Toby Price war auf der ersten langen Etappe der Schnellste
KTM

Rallye Dakar 2021: Toby Price gewinnt erste Etappe, Matthias Walkner Dritter

Die Honda-Speerspitzen Ricky Brabec und Joan Barreda verlieren durch die Navigation Zeit - Toby Price gewinnt die erste Etappe - Drei KTM-Fahrer in den Top 4

Der Startschuss zur 43. Ausgabe der Rallye Dakar ist am Sonntag gefallen. Toby Price (KTM) sicherte sich den ersten Tagessieg vor Kevin Benavides (Honda) und Matthias Walkner (KTM). Titelverteidiger Ricky Brabec (Honda) büßte fast 20 Minuten ein.

101 Motorräder nahmen die erste Etappe in Saudi-Arabien in Angriff. Von Dschidda aus mussten in südlicher Richtung 677 Kilometer nach Bisha zurückgelegt werden. Die gezeitete Speziale betrug 277 Kilometer. Brabec eröffnete die Strecke.

Das Terrain war zunächst von Schluchten und ausgetrockneten Flussbetten geprägt. Bei den Abzweigungen war die Navigation wichtig, um in den richtigen Canyon abzubiegen. Es wechselten sich kurvige, langsame Passagen mit sandigen, schnellen Abschnitten auf weiten Plateaus ab.

Als erster Fahrer bekam Brabec von Beginn an Schwierigkeiten. Schon im ersten Viertel büßte der US-Amerikaner mehr als zehn Minuten ein. Die hinteren Starter hatten den Vorteil, sich an den Spuren orientieren zu können.

Mit Fortdauer der Etappe übernahm Xavier de Soultrait, der von Yamaha zu Husqvarna gewechselt hat, die Spitze im virtuellen Klassement. Bei Kilometer 135 hatte dann Price erstmals die Nase vorne. Nach 177 Kilometern betrug der Vorsprung des Australiers eine knappe Minute.

Honda-Speerspitzen büßen Zeit ein

In diesem Ton ging es auch weiter. Nach einer Fahrzeit von 3 Stunden und 18 Minuten sicherte sich Price den Tagessieg. Kevin Benavides hatte 31 Sekunden Rückstand und Walkner 32. Abgesehen von Benavides war es für die restlichen Honda-Fahrer ein schwieriger Tag.

Brabec und Joan Barreda hatten an der Spitze des Feldes Mühe mit der Navigation. Während Barreda 15 Minuten auf Price verlor, waren es bei Brabec etwas mehr als 18. Damit befinden sich beide außerhalb der Top 10 der Gesamtwertung, in die auch das Ergebnis des Prologs einfloss.

"Das Roadbook machte nie wirklich Sinn", schildert Brabec. "Nach einem guten Prolog ist so eine Etappe fast unmöglich zu bewältigen. Ein schwieriger Tag. Wir wussten, dass wir heute Zeit verlieren würden, aber es ist erst der erste Tag und es bleiben noch elf."

Walkner auch Dritter in der Gesamtwertung

Price hat im Gesamtklassement 23 Sekunden Vorsprung auf Kevin Benavides. Walkner ist Dritter und hat lediglich 1:12 Minuten Rückstand. Sam Sunderland (KTM) folgt mit vier Minuten Rückstand als Vierter.

"Das Tempo war extrem hoch", berichtet Walkner, "und die Navigation war super, super schwierig! Ich glaube, ich habe einen ganz guten Rhythmus gefunden und bin froh, dass der erste Tag jetzt vorüber ist."

KTM muss die morgige Etappe eröffnen und die Navigation übernehmen, während die Verfolger attackieren und Zeit gutmachen können. Der deutsche Sebastian Bühler (Hero) büßte heute eine halbe Stunde auf Price ein.

Am Montag geht es von Bisha nach Wadi Al Dawasir weiter. 685 Kilometer müssen bewältigt werden, wobei die gezeitete Speziale mit 457 Kilometern deutlich umfangreicher ist als heute. Es warten die ersten Dünengürtel auf die Teilnehmer.

Ergebnis der 1. von 12 Etappen (Top 10):
01. Toby Price (KTM) - 3:18.26 Stunden
02. Kevin Benavides (Honda) +0:31 Minuten
03. Matthias Walkner (KTM) +0:32
04. Sam Sunderland (KTM) +2:03
05. Lorenzo Santolino (Sherco) +4:23
06. Xavier de Soultrait (Husqvarna) +4:35
07. Franco Caimi (Yamaha) +4:48
08. Skyler Howes (KTM) +5:25
09. Luciano Benavides (Husqvarna) +6:37
10. Martin Michek (KTM) +8:10

Gesamtwertung nach der 1. von 12 Etappen (Top 10):
01. Toby Price (KTM) - 3:43:58 Stunden
02. Kevin Benavides (Honda) +0:23 Minuten
03. Matthias Walkner (KTM) +1:12
04. Sam Sunderland (KTM) +4:11
05. Lorenzo Santolino (Sherco) +4:59
06. Franco Caimi (Yamaha) +5:16
07. Xavier de Soultrait (Husqvarna) +5:23
08. Skyler Howes (KTM) +5:45
09. Luciano Benavides (Husqvarna) +7:05
10. Andrew Short (Yamaha) +8:30

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ORM/ARC, ET König Rallye: Zeremonienstart

Heute Abend geht es in Judenburg los!

Mit dem Zeremonienstart wird die ET König Rallye powered by Peter Hopf Erdbau offiziell eröffnet / Morgen und am Samstag regieren die Gasfüße / Das Wetter wird besser und wärmer, aber noch nicht ganz stabil