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Duell an der Spitze prolongiert

Auch am zweiten Tag der Rebenland-Rallye führt das Duo Simon Wagner und Hermann Neubauer die Regie an vorderster Front, während in der 2WD-Klasse Julian Wagner im Grunde in seiner eigenen Liga fährt. Am Nachmittag stehen noch fünf weitere, beinharte Prüfungen auf dem Programm.

Mit dem prognostizierten Postkartenwetter begrüßte die Südsteiermark heute schon in der Früh die Rallyeelite zum zweiten Tag der neunten Auflage der Rebenland Rallye rund um Leutschach an der Weinstraße. Nach den gestrigen sieben Sonderprüfungen, stehen im heutigen Zeitplan weitere neun Herausforderungen – und selbst von denen sind mittlerweile vier absolviert: Nach Sonderprüfung 11 stehen die Autos im mittägigen Service und die Piloten bzw. Copiloten sammeln neue Kräfte für den anstrengenden Nachmittag mit seinen entscheidenden letzten fünf Aufgaben.

An vorderster Front fand die Tempojagd zwischen dem führenden Staatsmeister Simon Wagner und Ex-Meister Hermann Neubauer ihre rasante Fortsetzung. Heute holte sich Wagner im Skoda Fabia Rally2 die Wertungsprüfungen 8, 10 und 11. Neubaur schlug mit dem Ford Fiesta Rally2 auf SP 9 zurück. Zurzeit liegen zwischen den beiden Sieganwärtern nur 10,8 Sekunden.

Als bester Steirer und noch in noch akzeptabler Schlagdistanz zum Führungsduo rangiert Günther Knobloch im Skoda Fabia Rally2 weiterhin auf dem dritten Platz.

Sein persönliches Highlight bescherte sich Kristof Klausz auf der elf Kilometer langen SP 9 in Glanz an der Weinstraße. Da holte der Ungar im Skoda Fabia Rally2 hinter Sieger Hermann Neubauer die zweitbeste Zeit und jubelte im Ziel, als hätte er die Rallye gewonnen. „Das war die beste Prüfung, die ich je gefahren bin. Ich habe alles perfekt erwischt. Ein fantastisches Erlebnis. Besser geht es nicht“, freute sich der Sieger der letztjährigen W4-Rallye sichtlich über seinen wilden Ritt und den derzeitigen vierten Rang.

Einen herben Rückschlag musste Luca Waldherr hinnehmen. Der Niederösterreicher kam wegen Starterproblemen an seinem Citroen DS3 R5 zu spät zum Start der Sonderprüfung 9 und fasste von der Rallyeleitung dafür eine 4-Minuten-Zeitstrafe aus. Damit sind jegliche Träume von einem möglichen Top-5-Ergebnis geplatzt.

Der Steirer Kevin Raith profitierte zwar von dieser Maßnahme und verbesserte sich auf Platz acht. Richtig zufrieden war der Skoda-Fabisa-S2000-Pilot aber noch nicht: „Gestern ist es mir eigentlich besser gegangen. Da habe ich mich nach anfänglichen Unsicherheiten bis zum Abend sehr gut in die Rallye hineingearbeitet. Heut suche ich noch ein wenig nach der Souveränität.“

Mit den Topautos hält auch der Niederösterreicher Christoph Zellhofer einigermaßen mit. Mit seinem Prototyp Suzuki Swift ZMX liegt er momentan auf dem guten neunten Gesamtrang und führt die Klasse 8 an.

In der 2WD-Staaatsmeisterschaft kann sich der favorisierte Oberösterreicher Julian Wagner praktisch nur noch selbst schlagen. Zur Mittagspause liegt der Opel-Corsa Rally4-Pilot bereits eineinhalb Minuten vor seinem ersten Verfolger, dem Steirer Fabian Zeiringer, ebenfalls im Opel Corsa Rally4.

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