RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Loeb vor Portugal: "Weiß nicht, was ich erwarten soll" Sebastien Loeb und Isabelle Galmiche: Zweiter Einsatz für M-Sport nach dem "Monte"-Sieg
M-Sport

"Weiß nicht, was ich erwarten soll": Loeb vor erster Schotterrallye im Puma

Vor der ersten Schotterrallye der Rally1-Ära der WRC hält sich nicht nur Sebastien Ogier, sondern auch Sebastien Loeb mit seinen Ansprüchen zurück

Bei der Rallye Portugal am kommenden Wochenende (19. bis 22. Mai) kommt es zum zweiten Mal in der laufenden Saison 2022 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) zum Aufeinandertreffen von Sebastien Ogier (Toyota) und Sebastien Loeb (M-Sport-Ford).

Weil es sich um die erste Schotterrallye mit den für dieses Jahr neuen Rally1-Autos handelt, gehen die Topstars mit einer zurückhaltenden Einstellung an den Start. Ogier hatte kürzlich gesagt, er geht nicht davon aus, dass Loeb und er selbst in Portugal vorne weg fahren werden, wie sie es noch bei ihrem Duell um den Sieg bei der Rallye Monte Carlo im Januar getan hatten.

Und auch Loeb hält sich mit seinen Erwartungen zurück. In dieser Woche hat der neunmalige Rallye-Weltmeister den von M-Sport eingesetzten Ford Puma Rally1 erstmals auf Schotter getestet. "Wir haben unterschiedliche Abstimmungen des Fahrwerks und des Differenzials probiert und ich war mit dem Gefühl ganz zufrieden. Aber nur ein Testtag ist halt nicht viel, wenn man das Auto zum ersten Mal auf Schotter fährt", so Loeb.

Neben der für alle zwölf WRC-Werkspiloten geltenden Tatsache, dass es die erste Schotterrallye mit den Rally1-Autos wird, hat Loeb noch eine zweite Herausforderung zu meistern: "Ich werde als Vierter in die Rallye starten. Ich werde also einer der 'Straßenfeger' sein, sollte es trocken sein. Das ist bei dieser Rallye immer besonders schwierig."

"Deshalb weiß ich nicht so recht, was ich erwarten soll. Wir brauchen zunächst einmal einen guten ersten Tag. Dann sehen wir weiter. Mein Ziel ist es, so schnell wie möglich einen Rhythmus zu finden", sagt der 48-jährige Franzose und hofft, "mit einem guten Rhythmus vielleicht in der Lage zu sein, um das Podium mitzufahren. Das wäre eine gute Performance".

Wie schon beim Sieg bei der "Monte" im Januar, so sitzt im Puma von Loeb auch diesmal wieder Isabelle Galmiche auf dem Beifahrersitz. Im M-Sport-Team ist Loeb einer von fünf Fahrern am Portugal-Wochenende. Die anderen vier sind Craig Breen, Adrien Fourmaux, Gus Greensmith und Pierre-Louis Loubet.

Übrigens: Für Loeb wird die Rallye Portugal bereits der zweite Wettbewerb im südeuropäischen Land innerhalb von drei Wochen. Am 30. April und 1. Mai gab er auf dem Algarve International Circuit in Portimao sein Debüt in der DTM. Dabei fuhr er am Steuer eines Ferrari 488 GT3 Evo von AF Corse auf die Plätze 16 und 18 in den beiden Rennen und überzeugte insbesondere bei den fliegenden Starts.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

AARC, Herbstrallye: Bericht

Alpe Adria: Die Entscheidungen sind gefallen

Die Entscheidungen um den Titel sind gefallen – Alpe Adria Rally Cup & Alpe Adria Rally Trophy bei einer stark besetzten und bestens organisierten Herbst Rallye!

Abenteuer Gaucho Trail Motor Challenge

Fritz Müller und sein jüngstes Abenteuer

Der bekannte Classic-Pilot Fritz Müller nimmt an der legendären Gaucho Trail Motor Challenge quer durch Südamerika teil. Am Montag geht es los…

Dieses Land könnte übernehmen

Rallye Dakar 2027 nicht in Saudi-Arabien

Die Rallye Dakar 2027 findet nicht wie geplant in Saudi-Arabien statt - Wegen der Sicherheitslage muss ein neuer Austragungsort her - Marokko gilt als Favorit

MRC, Rally du Valais: Vorschau

Mitropa Cup mit Finale in der Schweiz

Mit der Rallye International du Valais in der Schweiz wird erneut das Finale im diesjährigen Mitropa Rally Cup (MRC) ausgetragen.

ARC, Herbstrallye: Bericht Kiehtreiber

Nothing’s gonna stop us

Die Saison 2026 verlief für René Kiehtreiber mit zwei Ausfällen und vier erfolgreich beendeten Rallyes sehr wechselhaft, zum Abschluß wollten er und sein Stamm-Copilot es noch einmal genau wissen.

EHRC Gravel, Brunello: Vorschau Schindelegger

Eine große Karriere endet bald

52 Jahre! Seit Helmut Schindelegger den Führerschein besaß, war er auch Teil der österreichischen Rallyeszene. Und nun, nach 52 Jahren, erklärt er seinen Rücktritt vom aktiven Motorsport und fährt damit auch die letzte Rallye in Österreich.