RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
M-Sport mit drei Puma in Monte Carlo: Aber wer ist der dritte Fahrer? Im Vorjahr holte Sebastien Loeb den einzigen Sieg für den neuen Ford Puma
Motorsport Images

M-Sport mit drei Puma in Monte Carlo: Aber wer ist der dritte Fahrer?

Wird Sebastien Loeb doch bei der Rallye Monte Carlo antreten? - M-Sport meldet einen dritten Ford, aber wer diesen fahren wird, ist weiterhin ungewiss

Das Team M-Sport Ford wird beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft 2023 drei Puma Rally1 Fahrzeuge einsetzen. Allerdings ist weiterhin offen, wer bei der berühmten Rallye Monte Carlo das dritte Fahrzeug steuern wird.

Die Speerspitze des britischen Teams ist Ex-Weltmeister Ott Tänak. Jüngst wurde auch eine komplette Saison für Pierre-Louis Loubet bestätigt. Am vergangenen Freitag endete um Mitternacht die Einschreibefrist für die "Monte".

Und auf dieser sind drei Puma Rally1 gemeldet. M-Sport versucht schon seit einiger Zeit, Rekordweltmeister Sebastien Loeb für diesen Einsatz zu überreden. Im Vorjahr gewann der Franzose die Rallye Monte Carlo.

Es war der einzige Sieg des neuen Puma. Loeb fuhr noch drei weitere Rallyes mit M-Sport. Ob er auch im kommenden Jahr bei vereinzelten Läufen in der WRC antreten wird, ist offen. Zunächst liegt Loebs Fokus auf der Rallye Dakar, die er unbedingt gewinnen will.

Die Dakar in Saudi-Arabien geht am 15. Januar in Riad zu Ende. Die Recce für die Rallye Monte Carlo beginnt am Dienstag, den 17. Januar. Dieser enge Zeitplan könnte einen "Monte"-Start von Loeb verhindern.

"Wir würden natürlich Seb gerne im Auto haben", sagt M-Sport-Teamchef Richard Millener gegenüber der englischen Edition von 'motorsport.com'. "Für Monte Carlo wird das schwierig, aber wir versuchen es weiterhin."

"Momentan konzentrieren wir unsere Ressourcen auf Ott. Wir müssen realistisch sein. Es hängt auch von der Finanzierung ab. Es sind zwei Fahrer auf Topniveau mit angemessenen, aber hohen Preisschildern."

Loeb selbst hält sich mit seinen Plänen bedeckt, denn der Fokus liegt momentan auf der Dakar. "Wenn jemand für nach der Dakar mehr Informationen als ich hat, dann bin ich interessiert", schrieb er Anfang Dezember in einem Blog auf seiner Webseite.

M-Sport hat auch Gespräche mit Gus Greensmith geführt, ob er eine vierte Saison bleiben will. Die Gerüchte bringen den 25-jährigen Briten aber auch mit einem vierten Toyota Yaris Rally1 in Verbindung, der für die Hälfte der Saison zur Verfügung steht.

Sollten weder Loeb noch Greensmith für M-Sport in Monte Carlo an den Start gehen, könnte der dritte Puma an einen Kundenfahrer vermietet werden. In der abgelaufenen Saison fuhr Jourdan Serderidis in Kenia, Griechenland und Spanien sowie Lorenzo Bertelli in Neuseeland.

Die vollständige Nennliste für die Rallye Monte Carlo wird am 9. Januar veröffentlicht.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

EHRC/ORM/ARC/GSE, Weiz: Vor Nennschluss

Countdown zur Rallye Weiz 2026 ist gestartet

Jetzt noch schnell eine Nennung abgeben und dann beim Motorsport-Spektakel rund um die oststeirische Bezirkshauptstadt aktiv dabei sein!

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.