RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC-Debüt für Toyota GR Yaris H2 Der Toyota GR Yaris H2 steht vor seinem Debüt im Rallyesport
Motor1.com Hersteller

WRC-Debüt für Toyota GR Yaris mit Wasserstoffverbrennungsmotor

Toyota treibt sein Motorsportprogramm mit Wasserstoff voran: Demofahrten des GR Yaris H2 bei der Rallye Ypern mit WRC-Legende Juha Kankkunen

Der im Dezember 2021 vorgestellte Toyota GR Yaris H2 steht vor seinem ersten großen Einsatz. Bei der Rallye Ypern an diesem Wochenende wird der Bolide mit klimaneutralem Wasserstoffverbrennungsmotor Demonstrationsfahrten absolvieren.

Es ist der erste Einsatz der Technologie auf der großen Bühne im Rallyesport, nicht aber die Premiere derselben an sich: Schon 2021 trat bei den 24 Stunden von Fuji ein Toyota Corolla mit Wasserstoffverbrennungsmotor an und sah die Zielflagge. Einer der Fahrer damals: Toyota-WRC-Teamchef Jari-Matti Latvala.

Die Vorteile des Konzepts liegen auf der Hand: CO2-neutrale Fortbewegung (eine entsprechende Herstellung des Wasserstoffs vorausgesetzt) ist weiterhin mit dem aufregenden Klang eines Verbrennungsmotors möglich. Gerade für den Motorsport eine mögliche Zukunft.

Der GR Yaris H2 vereint den Dreizylinder-Turbomotor aus dem GR Yaris mit den Hochdrucktanks des Brennstoffzellenmodells Mirai. Bei der Rallye Ypern wird der GR Yaris H2 an jedem Tag der Rallye eine Etappe bestreiten und das Fahrerfeld als Testfahrzeug anführen.

Pilotiert wird der Prototyp vom vierfachen Rallye-Weltmeister und WRC-Legende Juha Kankkunen. Der für seinen trockenen Humor bekannte Finne hat mit dem Rallyesport nie offiziell aufgehört und fährt auch im Alter von 63 Jahren noch immer regelmäßig in seiner Heimat.

Toyota betont die Vorteile seines H2-Verbrennerkonzepts für den Motorsport: Wasserstoff verbrennt rund siebenmal schneller als Benzin. Das führt zu einem ausgezeichneten Ansprechverhalten.

Gleichzeitig bleibt für die Fans der Sound erhalten, der im Motorsport so wichtig ist - der Sound unterscheidet sich nicht von einem Benziner. Toyota beschreibt das als "entsprechende akustische und sensorische Begleitung" für Fahrspaß, der für Verbrennungsmotoren typisch ist.

In Japan hat sich eine Allianz gebildet, die den Verbrennungsmotor klimaneutral erhalten möchte und nutzt dabei ausdrücklich den Motorsport als Bühne. Neben Toyota gehören auch Mazda, Subaru, Yamaha und Kawasaki dieser Allianz an, die eng mit der Wissenschaft zusammenarbeitet.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Nach Tag 1 (SP7)

Lengi-Show im steirischen Süden

Michael Lengauer drückte der 13. Ausgabe der Rebenland Rallye in Leutschach seinen Stempel auf / Er hielt Topfavorit Simon Wagner auf Distanz und geht als Halbzeit-Führender in den entscheidenden morgigen Samstag

Alpenfahrt Revival 2026: 1. Vorschau

Starterfeld nimmt langsam Formen an

Bis jetzt haben bereits 24 Mannschaften ihre Nennung abgegeben - Super-Star wird Rallye Ex-Weltmeister Stig Blomqvist mit Arne Hertz sein

"Man ist nur noch Passagier"

Warum die Safari-Rallye 2026 zur Lotterie wird

Heftige Regenfälle verwandeln die Safari-Rallye in Kenia in eine unberechenbare Schlammschlacht: Selbst erfahrene WRC-Stars erwarten eine der härtesten Ausgaben

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 3 (SP16)

Katsuta erbt Spitze nach dreimal Toyota-Drama!

Oliver Solberg, Sebastien Ogier und Elfyn Evans stranden alle auf Samstagsetappe der "Safari" - Takamoto Katsuta vor erstem WRC-Sieg - Kritik am Veranstalter

TEC7 ORM Rallye Backstage, der neue offizielle Podcast der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, feiert seine Premiere. Zum Auftakt begrüßt Moderator und Creator Noir Trawniczek keinen Geringeren als den fünffachen Staatsmeister Simon Wagner.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.