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Weitere WRC-Starts von Loeb offen Sebastien Loeb wurde bisher nur für die Rallye Monte-Carlo bestätigt
Motorsport Images

Weitere WRC-Starts von Sebastien Loeb stehen in den Sternen

Sebastien Loeb würde 2022 gerne bei weiteren WM-Rallyes an den Start gehen, doch ob es dazu kommt, ist aktuell noch offen - Kein Interesse an Kampf mit Ogier

Mit der Verpflichtung von Sebastien Loeb für die Rallye Monte-Carlo, den Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2022, ist M-Sport ein echter Coup gelungen. Ob die Rückkehr des neunmaligen Weltmeisters in der WRC aber mehr als nur eine Eintagsfliege wird, ist derzeit noch offen.

"Ich habe keine Ahnung", sagt Loeb auf die Frage, ob er außer der Rallye Monte-Carlo noch weitere WM-Läufe bestreiten wird. "Vielleicht ist das [Monte Carlo] die einzige." Lust auf weitere Starts hat Loeb.

"Klar reden wir über weitere Rallyes, aber es war es ein bisschen zu kompliziert, alles gleichzeitig zusammen zu bekommen", erklärt er. "Daher haben wir uns erst mal nur für Monte Carlo entschieden. Alles weitere besprechen wir später."

Loeb: "Will keine 15 Rennen machen"

Weitere Starts im Ford Puma Hybrid Rally1 muss Loeb in Einklang mit seinen anderen Verpflichtungen bringen. So plant der 47-Jährige auch in dieser Saison in der Elektro-SUV-Rennserie Extreme E für das X44-Team von Lewis Hamilton zu fahren. Und auch Starts in der neuen Cross-Country-WM für das BRX-Team, mit dem Loeb in der vergangenen Woche bei der Rallye Dakar auf Rang zwei gefahren war, sind angedacht.

"Ich weiß noch nicht was ich machen werde. Ich werde ein bisschen Extreme E, etwas Cross-Country-WM machen", sagt Loeb. "Aber ich will keine 15 Rennen machen, also müssen wir einen Kompromiss finden."

M-Sport-Teamchef Richard Millener sieht bei den Verhandlungen mit den neunmaligen WRC-Champion noch keinen Grund zur Eile. "Über Schweden unterhalten wir uns nicht wirklich, daher hätten wir zwischen hier und Kroatien etwas mehr Zeit und können schauen, was möglich ist", sagt er. "Es wird letztlich davon abhängen, wie er an diesem Wochenende zurechtkommt. Bisher gilt unsere Konzentration nur diesem Wochenende."

Erst Rhythmus finden, dann weitersehen

Und an dem spielt Loeb die Erwartungen herunter. Trotz Platz zwei im Shakedown knapp hinter seinem früheren Rivalen und Teamkollegen Sebastien Ogier sieht Loeb seinen Namensvetter nicht als Hauptgegner an. "Das Ziel ist es nicht, jetzt einen Kampf mit Ogier zu beginnen", sagt er.

"Mein Ziel ist es, erst einmal den Rhythmus zu finden, zu sehen, welches Auto gut ist, zu sehen, ob ich in der Lage bin, den richtigen Rhythmus zu finden, um mit den Jungs an der Spitze mitzukämpfen - das ist nicht immer einfach, vor allem für mich, der ich immer aus einer langen Zeit ohne Rallye komme", so Loeb, der zuletzt im September 2020 bei der Rallye Türkei für Hyundai gefahren war.

"Im Moment denke ich nicht an all das, ich versuche nur, mich auf das zu konzentrieren, was ich tun muss, versuche, ein Gefühl für das Auto und die Prüfungen zu bekommen, und danach werden wir sehen, wo wir stehen", beschreibt der Franzose seine Zielsetzung.

Motorsport-Total.com

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